POLITIK
22/08/2015 12:02 CEST

Eine Karte zeigt, wie besessen die Amerikaner von Donald Trump sind

Im US-Wahlkampf gibt es kein Tabus mehr, seitdem der Mann mit den vielen Milliarden auf dem Konto und der bizarren Föhnfrisur auf dem Kopf mitmischt. Oder sollte es eher heißen: mitpöbelt?

Donald Trumps krummen Bemerkungen im US-Wahlkamof bestimmen längst ein Großteil der Berichterstattung in den US-Medien. Um "illegale" abzuhalten, soll an der Grenze zu Mexiko eine Mauer gebaut werden, sagte er kürzlich.

"Als Erstes muss eine Mauer gebaut werden, für die Mexiko zahlen muss", betonte "The Donald" vor Anhängern in New Hampshire. Das sind gewagte Thesen in einem Land, in dem die Stimmen der Migranten immer wichtiger werden, wenn man US-Präsident werden will.

Doch Trumps Beliebtheit schaden seine Kapriolen nicht. Das beweist eine interaktive Google-Karte. Sie zeigt, nach welchem Präsidentschafts-Kandidaten der Republikaner die US-Bürger bei Google derzeit suchen.

Hier die Karte im Detail:

Das Ergebnis: Bis auf einen Staat, Wisconsin, liegt der Baulöwe und Multimilliardär mit Abstand vorne, was die Suchanfragen der Amerikaner angeht. Die USA sind im Trump-Fieber. Die Ergebnisse der Google-Auswertung bedeuten zwar keineswegs, dass die Suchenden auch Trumps politischen Ansichten zustimmen. Doch sie ist ein wichtiger Hinweis darauf sein, wer die größte Polit-Show abzieht.

Am Ende entscheiden die Amerikaner, ob die "Methode Trump" gut für die USA ist.


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