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20/08/2015 16:07 CEST | Aktualisiert 20/08/2016 11:12 CEST

"Sherlock": Das Buch zur TV-Serie erklärt, wie Benedict Cumberbatch an seine Rolle kam und Sherlock stirbt

Knesebeck Verlag
"Sherlock": Im Buch zur Serie werden Geheimnisse verraten

Im Buch zur TV-Serie "Sherlock" werden einige Erfolgsgeheimnisse verraten. Millionen Fans, zahlreiche Preise und vor allem zwei Hauptdarsteller, die inzwischen Superstars sind: Mit "Sherlock" hat die BBC einen großen Coup gelandet. Das Buch "Sherlock: Hinter den Kulissen der Erfolgsserie" von Steve Tribe (Knesebeck, 320 Seiten, 29,95) zeigt laut dem Vorwort von Mark Gatiss, einem der Köpfe hinter dem Erfolgsformat, "wie wir die Männer aus der Baker Street ins 21. Jahrhundert versetzt haben".

Die Inspirationsquelle

Neben Gatiss ist Steven Moffat für die Serie mitverantwortlich - er kommt in dem Buch ebenfalls zu Wort, wie viele andere Beteiligte auch. Inspiriert wurden die beiden Autoren demnach unter anderem von Billy Wilders und Izzy Diamonds Streifen aus dem Jahr 1970 - und das obwohl "Das Privatleben des Sherlock Holmes" mit Robert Stephens als Holmes und Colin Blakely als Watson kein Erfolg war. "Trotz seines vordergründigen Witzes", wird Mark Gatiss in dem Buch von Steve Tribe zitiert, "durchzieht ihn jene Melancholie, die auch unsere Serie zeigt".

Darum geht es eigentlich

Wilders Film sei keine Detektivgeschichte, "sondern eine Geschichte über einen Detektiv. Das macht einen großen Unterschied, und wir sagen das auch über 'Sherlock' - es ist keine Detektivserie, sondern eine Serie über einen Detektiv", verrät Gatiss in "Sherlock: Hinter den Kulissen der Erfolgsserie" weiter.

Die tiefe Freundschaft zwischen Holmes und Watson ist es, die die Geschichten über den Detektiv und seinen "Assistenten" so besonders machen. Und diese Männerfreundschaft ist auch in der BBC-Serie ganz besonders. Was natürlich vor allem an den herausragenden Hauptdarstellern liegt...

Die Auswahl der Hauptdarsteller

Und so beleuchtet "Sherlock: Hinter den Kulissen der Erfolgsserie" natürlich auch, wie Benedict Cumberbatch an seine Rolle kam - obwohl damals noch recht unbekannt und trotz fehlender Holmes-Nase. Der Schauspieler, der inzwischen auch den Durchbruch in Hollywood geschafft hat, spricht über seine Rolle, seine Nase und seinen Sherlock-"Wuschelkopf", "der anscheinend die Herzen höher schlagen lässt".

Den perfekten Kontrast zu Sherlock Holmes muss John Watson abgeben. Und der war offenbar um einiges schwieriger zu finden - schließlich kam Martin Freeman zu der Rolle - die mehr als ein "tapsiger Sidekick" ist, wie der "Hobbit"-Star in dem Buch sagt, das zudem auch Hintergründe liefert zu wichtigen Figuren wie Vermieterin Mrs. Hudson (Una Stubbs), Detective Inspektor Lestrade (Rupert Graves), Jim Moriarty (Andrew Scott) oder den Aufschrei, den der Auftritt von Irene Adler (Lara Pulver) verursacht hat.

Das Set

Auf den 320 Seiten, die neben den Interviews und Bildern unter anderem auch Auszüge aus den Drehbüchern zeigen, liefert Tribe zudem Hintergrundinfos über die Drehorte - natürlich auch zur berühmten WG-Wohnung in der Londoner Baker Street 221b - Regie, Schnitt, Make-up und Spezial-Effekten. Und natürlich zu dem "Sherlock"-Coup schlechthin: der scheinbare Tod des Detektivs.

Der Tod?

"Wir wussten, dass er gewaltig einschlagen würde, aber wir wussten nicht, wie gewaltig", so Co-Autor Steve Thompson über Sherlocks vermeintliches Ableben am Ende von Staffel 2. Wie Sherlock vom Dach des St Bartholomew's Hospitals in den scheinbaren Tod springen kann, erörterten die Verantwortlichen der Serie auch mit Illusionisten.

Für Fans der Kultserie ist "Sherlock: Hinter den Kulissen der Erfolgsserie" sicher ein Must-have - und verkürzt die Wartezeit auf das "Sherlock"-Special, das die BBC Weihnachten zeigen will.


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