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19/08/2015 17:16 CEST

Den Pumuckl, wie wir ihn kennen, wird es bald nicht mehr geben

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Den Pumuckl, wie wir ihn kennen, wird es bald nicht mehr geben

„Hurra, Hurra, der Kobold mit dem roten Haar“, die meisten überkommt bei dieser Titelmelodie höchstwahrscheinlich eine Welle der Nostalgie – oder zumindest ein Ohrwurm.

Viele wurden mit ihm groß, so ziemlich jeder kennt ihn: Pumuckl. Der barfüßige Rotschopf mit den Pausebäckchen und dem Kugelbauch.

Doch so sieht unser Lieblingskobold bald nicht mehr aus.

Anlässlich des 95. Geburtstages seiner Erfinderin Ellis Kaut soll nämlich ein neues Buch erscheinen, in dessen Zeichnungen er mit einem neuen Look irritiert: Schmales Gesicht, schlanker Bauch – Pumuckl 2.0 sieht aus, als käme er frisch vom Diät-Camp.

pumuckl

Die "Süddeutsche Zeitung" fordert jetzt zu Recht: Gebt Pumuckl sein Bäuchlein zurück.

Mit dem aktuellen Schlankheitswahn habe der neue Look allerdings nichts zu tun, erklärt der Stuttgarter Kosmos-Verlag. Er begründet seine Entscheidung damit, die neue Generation Kinder ansprechen zu wollen. Dafür sollte Pumuckl „einen leicht modernen Touch bekommen.“

Illustrator Jan Saße sollte ihn deshalb „dynamischer“ zeichnen und habe sich dabei an seinen sportlichen Söhnen orientiert. „Pumuckl hat nicht gehungert“, beruhigt er aber.

Der freche Kobold ist jedoch nicht der einzige Kinderbuchheld, der abspecken musste. Auch bei Biene Maja purzelten für die 3-D-Version ordentlich die Pfunde – im ZDF erscheint die kleine, freche, schlaue Biene jetzt mit einer gertenschlanken Wespentaille.


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