POLITIK
15/08/2015 11:08 CEST

IS-Chef Al-Baghdadi vergewaltigte in Syrien eine US-Geisel

HuffPost
Der IS-Chef hat sich an einer Geisel vergangen

Es sind die Frauen, die besonders unter der barbarischen Terrorherrschaft des selbsternannten Islamischen Staats zu leiden haben: Sie werden wie Vieh auf dem Markt verkauft, vergewaltigt, zwangsverheiratet und gelten voll und ganz als Eigentum des Mannes. Wer sich nicht an die Regeln der IS-Miliz hält - wie etwa an das Tragen von Schleiern, die den weiblichen Körper beinahe komplett verhüllen - muss mit drakonischen Strafen rechnen.

IS-Anführer Abu Bakr al-Baghdadi lebt diese Barbarei vor: Laut dem US-Fernsehsender ABC hat er die amerikanische Geisel Kayla Mueller mehrmals vergewaltigt. ABC beruft sich dabei auf Aussagen von US-Agenten sowie der Eltern der getöteten 26-jährigen Entwicklungshelferin. "Uns wurde gesagt, dass Kayla gefoltert wurde, dass sie das Eigentum von Al-Baghdadi war", erklärten Muellers Eltern dem TV-Sender.

Die Aussagen widersprechen früheren Darstellungen über die Geiselhaft der US-Amerikanerin. Vor einigen Monaten hatten amerikanische Medien von einem Brief von Mueller berichtet, in dem sie schrieb, mit Respekt behandelt worden zu sein.

Kayla Mueller war im August 2013 in Syrien entführt worden. Nach Angaben der IS-Terroristen kam sie im Februar bei einem Luftangriff der US-Streitkräfte ums Leben. Die USA haben diese Aussagen jedoch noch nicht bestätigt.


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