POLITIK
13/08/2015 06:01 CEST | Aktualisiert 13/08/2015 06:06 CEST

Was den Deutschen wirklich peinlich ist

Matt Carr via Getty Images
Hot Springs, Arkansas, USA

Jeder kennt sie - die Momente, in denen man am liebsten im Erdboden versinken würde. Manche Menschen haben das Talent, beinahe täglich in solche Fettnäpfchen zu treten, andere trifft es nur hin und wieder.

Die Angst vor solchen peinlichen Momenten ist groß. Wie groß, zeigt jetzt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov für das Buch "Wie Wir Deutschen ticken". Dabei wurden 1000 Menschen in Deutschland unter anderem gefragt, was sie "sehr" oder "ziemlich" peinlich finden.

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Mit 68 Prozent der Befragten führen Blähungen in der Öffentlichkeit die „Hitparade der Peinlichkeiten“an. Aber auch die Tatsache, nach einem wichtigen Meeting den offenen Hosenschlitz zu bemerken, stellt für 45 Prozent eine Blamage dar.

Für immerhin 18 Prozent kann der Gedanke, am Morgen mit zwei verschiedenen Socken aus dem Haus gegangen zu sein, den Schlaf rauben.

Diese Grafik verrät die ganze Wahrheit über die Angst vor Peinlichkeiten:

peinlich

(©2015 Edel Germany GmbH)

Spannend: Das Peinlichkeitsempfinden variiert nach Alter und Geschlecht. Frauen ist häufiger etwas peinlich als Männern. Generell scheinen die Deutschen mit dem Alter gelassener zu werden. Je älter die Befragten, desto weniger Dinge sind ihnen peinlich, lautet eine der Erkenntnisse der YouGov-Umfrage.

Ein weiterer Fun Fact: Mehr als die Hälfte der befragten Studenten und Auszubildenen gaben an, dass ihnen ihr Musikgeschmack manchmal peinlich ist. Bei den über 55-Jährigen Deutschen stehen drei Viertel zu ihrem Geschmack. Insgesamt sagten 28 Prozent der Befragten, dass sie manchmal Musik hören oder Filme schauen, "zu denen sie sich nicht öffentlich bekennen würden".

peinlich

(©2015 Edel Germany GmbH)

Und jetzt wird's schmutzig. Ein bisschen zumindest. Die YouGov-Forscher fragten die Deutschen nämlich auch nach Dingen, die sie tun, wenn sie unbeobachtet sind. Unter anderem ging es dabei um öffentliches Urinieren - die Ergebnisse sind, nun ja, eher widerlich.

14 Prozent der Befragten gaben zu, dass sie ab und zu heimlich ins Schwimmbad pinkeln. Das ist immerhin weniger, als der Anteil, der öfters mal die Dusche zum Wasserlassen nutzt (35 Prozent) –aber hier ist ja auch das Entdeckungsrisiko geringer. Was weitere 14 Prozent sagten, sehen Sie in der folgenden Grafik:

deutsche

(©2015 Edel Germany GmbH)

Die Ergebnisse und Info-Grafiken stammen aus dem Buch „Wie wir Deutschen ticken“ - erschienen im Edel Verlag - und basieren auf repräsentativen Umfragen des Meinungsforschungsinstituts YouGov.


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