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12/08/2015 12:05 CEST | Aktualisiert 12/08/2015 12:46 CEST

Ein Bild zeigt, wie unsere Städte ohne Autos aussehen würden

Laut einem UN-Bericht werden 2050 Zweidrittel aller Menschen in der Stadt leben. Das bedeutet: Der Platz in Metropolen wird immer knapper.

Gerade in Städten, wo die Bewohner auf winzigem Raum leben und arbeiten müssen, erscheint eine Tatsache besonders absurd: Den wenigen Platz, den wir haben, teilen wir auch noch mit Tausenden von Autos.

Auch dort, wo die Infrastruktur so gut ausgebaut ist, dass Autos in der Stadt unnötig wären, wie in München oder San Francisco, wollen viele Menschen nicht auf ihr Fahrzeug verzichten.

Vielleicht aber ändern einige von ihnen ihre Meinung, wenn ihnen mal jemand vor Augen führt, wie viel leerer die Städte tatsächlich ohne Autos wären.

Die Bilder zeigen, hier am Beispiel Seattle, 200 Menschen auf der Straße - einmal in 177 Autos, dann ohne Autos, dann in drei Bussen und schließlich auf Fahrrädern:

http://99percentinvisible.tumblr.com/post/126104528126/ok-this-kind-of-hits-you-over-the-head-but-wow

Ziemlich erstaunlich, oder? Auf einen Schlag so extrem viel mehr Platz.

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Einige Städte setzen bereits gezielt darauf, zumindest Bereiche autofrei zu machen. In Deutschland wurden solche Projekte unter anderem schon in Freiburg, Münster, Köln und Hamburg umgesetzt.

Außerhalb von Deutschland zeigen beispielsweise Initiativen in Kopenhagen, Wien und Amsterdam, wie sehr die Lebensqualität in Städten alleine steigt, wenn die Zahl der Autos auch nur reduziert wird.

Andere Projekte wie Fahrrad-Autobahnen in Kopenhagen zielen darauf ab, das Fahrradfahren für Städter noch attraktiver zu machen.


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