POLITIK
11/08/2015 15:19 CEST | Aktualisiert 11/08/2015 15:50 CEST

Hier zeigen wir, was Flüchtlinge in Deutschland wirklich alles bekommen

",Flüchtlingen' muss es wirklich schlecht gehen", hat das Hetz-Portal "Netzplanet" geschrieben.

"Flüchtlinge" in Anführungszeichen. Denn – so wohl die These von "Netzplanet" – wenn Hilfesuchende unter anderem ein Smartphone (!!!) haben, kann ja wohl nicht die Rede von Hilfesuchenden sein.

netzplanet

Screenshot "Netzplanet.net"

Nun, anders, als viele Asylkritiker denken, bekommen Flüchtlinge zur Begrüßung in Deutschland kein neues Mobiltelefon ausgehändigt. Ganz im Gegenteil. Für viele Asylsuchende ist es das Einzige, was sie aus ihrer Heimat mitgebracht haben. Und das Einzige, was ihnen die Chance gibt, mit ihrer Familie in Kontakt zu bleiben, von der sie getrennt wurden.

Manchmal bekommen sie auch eins aus Spenden. Das sind dann aber Altgeräte, die sonst in Schubladen verstauben würden.

So oder so sind Smartphones natürlich kein Indiz dafür, ob Menschen verfolgt werden und Anspruch auf Asyl haben. Genauso wie Nike, Adidas und Beats-Kopfhörer kein Indiz sind.

Viele Flüchtlinge hatten in ihrem vorherigen Leben gutbezahlte Jobs, die sie sicher gern noch weiter ausgeübt hätten. Sie haben sich dann aber stattdessen dafür entschieden, am Leben zu bleiben. Und für die Flucht in ein sicheres Land.

Wenn ihr wissen wollt, was Flüchtlinge in Deutschland wirklich bekommen: In diesem Video erklären wir es ganz sachlich.


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200 Menschen aus Deutschland, darunter Politiker, Schauspieler, Musiker, Studenten und andere Menschen haben in der Huffington Post ein wichtiges Zeichen gesetzt: Sie haben den Flüchtlingen in Deutschland zugerufen: "Willkommen, gut, dass ihr hier seid, weil..."

Seit dieser Aktion erreichen uns täglich weitere Dutzende Beiträge zu diesem Thema. Wenn Sie sich an der Diskussion mit einem eigenen Artikel beteiligen wollen, schreiben Sie an blog@huffingtonpost.de.

Es ist Zeit, dass wir in Deutschland ein Zeichen setzen. FÜR Weltoffenheit, FÜR Toleranz und FÜR Menschen in Not


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