POLITIK
08/08/2015 22:15 CEST | Aktualisiert 18/01/2016 18:40 CET

NDR-Magazin "extra 3" spottet über Gabriel

dpa

Sigmar Gabriel und Til Schweiger - wenige hätten vor einigen Wochen im Traum daran gedacht, den SPD-Chef mit dem Schauspieler in Verbindung zu bringen.

Doch seitdem sich Schweiger bei Facebook und auch sonst für Flüchtlinge stark macht, scheint Gabriel ein reges Interesse daran zu haben, sich mit Schweiger auszutauschen. Zuletzt war bekannt geworden, dass die beiden miteinander telefoniert haben. Am Freitag haben sich der Vize-Kanzler und der Leinwandstar sogar in Berlin getroffen. Den Fotobeweis lieferte Gabriel am Samstag gleich hinterher.

Ernste Gesichter zu einem ernsten Thema: Gestern habe ich mich mit Til Schweiger in Berlin getroffen. Wir haben...

Posted by Sigmar Gabriel on Samstag, 8. August 2015

Eigentlich dürfte es da nichts einzuwenden geben. Oder? Die Macher des NDR-Satiremagazins "extra 3" sehen das etwas anders. Sie spielen auf die jüngste Entscheidung des Bundeswirtschaftsministers an, schwere Kriegsgeräte an Saudi-Arabien, Katar und Oman zu exportieren. Bei Twitter schreiben sie (in Anlehnung an die Werbespots des Kreditkarten-Gesellschaft Visa):

"Telefonat mit Til Schweiger - € 1,30

1 Glas Wasser - € 3,00

Die Verdopplung der Waffenexporte in den arabischen Raum genehmigen und dann mit Schweiger über Flüchtlinge plaudern - unbezahlbar."

Danach noch der süffisante Seitenhieb: "Es gibt Dinge, die kann man nicht kaufen. Für alles andere gibt es VizeKanzlerCard."


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