POLITIK
08/08/2015 15:27 CEST | Aktualisiert 18/01/2016 18:37 CET

Freital: Demonstranten bedrohen Journalisten

Die sächsische 40.000-Einwohner-Stadt Freital ist in den vergangenen Wochen zu einer Art gruseligem Paradebeispiel deutschen Fremdenhasses geworden. Hier versammeln sich immer wieder Demonstranten vor dem zum Asylbewerberheim umfunktionierten "Hotel Leonardo" - um ihren Hass auf die Menschen in Not herauszubrüllen.

Zuletzt hatte ein Frührentner aus Freital gezeigt, was er von Flüchtlingen in Deutschland hält – indem er die Hand zum Hitlergruß ausstreckte. Zwar gibt es mittlerweile viele engagierte Bürger in und um Freital, die sich gegen die Asylkritiker stellen. Doch die Wahrheit ist: In Freital herrscht zum Teil immer noch der blanke Hass.

Auch gegenüber Medienvertretern. Das belegen Aufnahmen des MDR-Nachrichtenmagazins "Exakt" vom vergangenen Freitag, als sich Antifa-Anhänger und "besorgte Deutsche" in Freital gegenüberstanden - und einzelne Protest-Teilnehmer Journalisten angreifen wollten.

Zu Beginn des Videos sind Protestler zu sehen, die einem Fotografen offenbar die Kamera wegnehmen wollen.

freital

Nur ein Einschreiten der Polizei verhindert hier offenbar, dass Schlimmeres passiert.

freital

Zwei Protest-Teilnehmer gehen auf einen Kameramann des NDR los - und ...

freital

... wieder muss ein Beamter einschreiten, damit die Situation nicht eskaliert.

freital

Im Video oben sehen Sie die Details.


Lesen Sie auch:

Anwalt warnt davor: Mit diesem Video rufen Aktivisten Urlauber zum Flüchtlings-Schmuggel auf

2015-08-06-1438870629-2559366-10000.png

200 Menschen aus Deutschland, darunter Politiker, Schauspieler, Musiker, Studenten und andere Menschen haben in der Huffington Post ein wichtiges Zeichen gesetzt: Sie haben den Flüchtlingen in Deutschland zugerufen: "Willkommen, gut, dass ihr hier seid, weil..."

Seit dieser Aktion erreichen uns täglich weitere Dutzende Beiträge zu diesem Thema. Wenn Sie sich an der Diskussion mit einem eigenen Artikel beteiligen wollen, schreiben Sie an blog@huffingtonpost.de.

Es ist Zeit, dass wir in Deutschland ein Zeichen setzen. FÜR Weltoffenheit, FÜR Toleranz und FÜR Menschen in Not