25 Dinge, die du nur kennst, wenn du aus einer katholischen Familie stammst

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CATHOLIC CHURCH
25 Dinge, die du nur kennst, wenn du katholisch aufgewachsen bist | Blend Images - Sollina Images via Getty Images
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Du hältst die katholische Kirche vielleicht für weltfremd. Möglicherweise sogar für reaktionär. Du schüttelst den Kopf über die Missbrauch-Skandale und die Verschwendungssucht des Bischofs Tebartz-van Elst.

Aber trotzdem hast du anderen einiges voraus, anderen, die NICHT aus einer katholischen Familie kommen.

Du hattest viele Regeln, aber fast genauso viele Feiertage. Und Du hast Mittel und Wege gefunden, die Regeln kreativ zu umgehen - und die Feiertage ausgiebig zu genießen.

Hier sind 25 Dinge, die nur Menschen kennen, die aus einer katholischen Familie kommen:

1. Dein erstes Besäufnis? Das war mit den anderen Ministranten und dem eklig süßen Messwein, den ihr dem Pfarrer stibitzt habt.

2. Ice-Bucket-Challenge? Hast du schon gemacht bevor es cool war.

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3. Dein erster Freund darf nicht einmal den Eingang deiner katholischen Mädchenschule betreten. Überhaupt, erster Freund. Ein schwieriges Thema.

4. Auch sonst geht es sehr prüde zu: Schon in der Grundschule musstest du dem Pfarrer schwören, dass du dich nie für den Playboy ausziehen wirst. Dadurch hörst Du überhaupt zum ersten Mal vom Playboy. Gewundert hat es dich trotzdem nicht.

5. Kondome haben für dich etwas Verbotenes an sich. Aber das steigert dein Interesse im Laufe der Zeit nur. Vor allem, weil du Religionslehrer und Pfarrer schon mit dem Stichwort zur Weißglut bringst.

6. Ausschlafen am Wochenende kennst du nicht: Ein guter Katholik geht auch schwer verkatert am Sonntagmorgen in die Messe. Natürlich nicht freiwillig. Daher gibts sonntags regelmäßig Krach zuhause.

7. Immerhin: mit dem abwechselndem Knien und Aufstehen hattest du immer gleich Frühsport gemacht.

8. In jeder Messe hoffst du außerdem, dass der Pfarrer den Leib Christi vorher noch in Messwein tunkt, damit er dir nicht ewig am Gaumen klebt (und damit dein Kater nachlässt).

9. Katholiken kennen Exorzisten nicht nur aus dem Fernsehen. Du erfährst, dass ein Mädchen aus einem Nachbarort beim Exorzismus gestorben ist - in den Achtzigerjahren erst.

10. Du hast bei jedem „bösen“ Gedanken Angst vor dem Fegefeuer nach deinem Tod, das euer Pfarrer mit detaillierten Beschreibungen ausschmückt. Die Teufel, die dich dann angeblich unter höllischen Schmerzen verbrennen, kriegst du nie so ganz aus dem Kopf.

11. Zum Glück gibt es einen Ausweg: Nach ein paar Ablassgebeten ist es für Jesus okay, dass du zum Beispiel deine Eltern angelogen hast.

12. Als Erwachsener wirfst du dann als Ablass einfach ein paar Euro in den Opferstock. Das spart Zeit.

13. Auch sonst ist dir Jesus’ Hilfe gewiss: Vor dem großen Mathe-Test zündest du noch schnell in der Kirche eine Kerze an - vielleicht macht göttliche Eingebung mangelnden Fleiß wett?

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14. Unvergessen bleibt das erste kirchliche Großereignis deiner Kindheit: Monatelang wirst du mit extra Unterrichtsstunden auf die erste heilige Kommunion vorbereitet.

15. Aber alles, an das du dich von deinem Kommunionsunterricht erinnerst, ist, dass die Jungs in der Klasse Feuerwerkskörper gezündet und Kondome geworfen haben.

16. Und, dass du auf der Kommunion mehr Geschenke als an allen Geburtstagen zusammen bekommen hast.

17. Die fünfte Jahreszeit ist das absolute Highlight für Dich. Gerade wenn du aus Köln kommst. Da gelten völlig andere Regeln. Treue? Hat dann eine ganz andere Bedeutung. Und das ist auch besser so.

18. Ein guter Katholik lässt die Fastenzeit natürlich nicht aus: Mit feierlicher Miene erzählst du deinen Freunden, dass du von Aschermittwoch bis Ostern fastest und keine Süßigkeiten mehr isst.

19. Aber Kuchen, Kekse, Schokolade und Gummibärchen zählen nicht. Denn das isst der Pfarrer in der Fastenzeit ja auch.

20. Nur beim Gedanken an Gründonnerstag verziehst du das Gesicht – bäh, Spinat mit Spiegeleiern! Wer hatte die Idee, dass man an Gründonnerstag etwas Grünes essen muss? Und überhaupt: Spiegeleier sind nicht grün. Aber Regeln in katholischen Familien hinterfragt man nicht.

21. Vor dem gemeinsamen Mittagessen gibst du automatisch den anderen die Hände und singst ein kleines Dankesgebet.

Oh no!! Stop chewing...someone started to pray 🙏 #catholicfunny #catholicproblems 🙊😳🍔🍝🍕

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22. Neben deinem Geburtstag feierst du natürlich auch deinen Namenstag und bist beleidigt, wenn deine Freunde vergessen, dir Kuchen zu backen. Das führt vor allem mit Freunden aus Hamburg und Berlin zu Problemen. Die wissen einfach nicht, was uns wirklich wichtig ist.

23. Auch sonst findest du oft einen Grund zum Feiern – Feiertage heißen schließlich nicht umsonst so!

24. Deswegen ziehst du auch an Christi Himmelfahrt mit Bier und Bollerwagen los. Es ist Vatertag!

25. Und selbst deine Beerdigung wird ein pompöses Fest – ein Katholik weiß sich würdig zu verabschieden.


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