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Nehmt Erika Steinbach endlich das Internet weg

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STEINBACH
dpa
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Hat eigentlich schon jemand darüber nachgedacht, Erika Steinbach das Twittern zu verbieten? Nein? Dann wird es höchste Zeit. Nicht, dass wir etwas gegen freie Meinungsäußerung hätten. Nein, im Gegenteil. Die Grand Dame (hüstel) der CDU soll ruhig an ihrer Tastatur herumklimpern, wie sie will.

Das Problem ist nur: Steinbach hat ein Talent. Sie schafft es immer wieder, mit nur 140 Zeichen eine geistige Maximal-Katastrophe zu erzeugen. Manchmal braucht sie sogar nur 89 Zeichen. Wie in einem ihrer jüngsten Tweets.

Gefragt, ob sie denn so eine sei, die immer sage "einer meiner besten Freunde ist schwul, ich hab' nichts gegen Schwule!" antwortete die CDU-Politikerin allen Ernstes: "Mein Mann ist Künstler. Schon allein aus diesem Beruf heraus haben wir immer Homofreunde!"

Soso. In Steinbachs Welt haben also Schwule immer irgendwie mit Künstlern zu tun. Im Gruselkabinett der Steinbach-Tweets liegt diese Theorie ganz weit vorne - oder hinten, wie man will. Auch legendär: Steinbachs Behauptungen, die Nazis seien eine "linke Partei" gewesen und dass Zuwanderer "für Pegida" seien (eine Sammlung weiterer nur halb ernstzunehmender Steinbach-Tweets finden Sie übrigens hier).

Wir sind gespannt, womit die CDU-Abgeordnete das Netz als nächstes belästigt.


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