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01/07/2015 13:16 CEST

Deutscher IS-Terrorist warnt: "In keinem Urlaubsland werdet ihr mehr sicher sein"

dpa

Seit Freitag hat die Angst vor blutigen Terroranschlägen dramatisch zugenommen - dutzende Menschen kamen bei Attentaten in Tunesien, Frankreich und Kuwait ums Leben.

Der Verfassungsschutz etwa warnt in seinem aktuellen Bericht vor weiteren Anschlägen. "Die militärischen Erfolge des IS und die Ausrufung des ‚Kalifats‘ haben zu einer neuen Dimension terroristischer Bedrohung geführt“, heißt es darin.

Botschaften von Terror-Kämpfern nähren diese Angst: Wie jene von Abu Hamza, promovierter Chemiker und Terrorkämpfer. Er reiste von Deutschland nach Syrien, um für den IS zu kämpfen.

In einem Skype-Interview mit der Schweizer Zeitung "Blick" drohte er:

"In Tunesien, in Ägypten, in der Türkei, in Spanien, in Italien, in Griechenland: In keinem Urlaubsland werdet ihr mehr sicher sein." Und weiter: "Überall werden sie in diesem Sommer weiter bluten, weiter sterben", sagte er dem "Blick".

Solche Drohungen sind schwer einzuordnen. Im Zweifel ist es für die Terroristen schon ein Erfolg, wenn Urlaubspläne überworfen werden. Reisewarnungen gibt es für viele Teile dieser Länder, die jetzt verstärkt ins Visier der Terroristen geraten, nicht. Ganz ausschließen lassen sich Anschläge aber nichtmal in Deutschland.

Die Attentate vom vergangenen Freitag nannte der Terrorist im Interview jedenfalls heldenhaft. "Unsere heldenhaften jungen Löwen haben an diesem gesegneten Freitag dem ungläubigen Abschaum seine gerechte Strafe erteilt", zitiert ihn der "Blick".

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