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Diese 19 UNGLAUBLICHEN Dinge sind passiert, seit Asylbewerber unsere Nachbarn sind

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Wir als Huffington Post haben bisher immer positiv über Zuwanderer berichtet. Flüchtlinge sind eine Bereicherung für unser Land, dachten wir. Wir sollen alle willkommen heißen, dachten wir. Ha! Wie töricht wir doch waren! Wie dumm! Wie verblendet!

Denn vor ein paar Monaten ist es passiert. Ja, es. In der Straße, in der unsere Büroräume liegen, wurde eine Unterkunft für Asylbewerber eingerichtet. Und das Grauen hielt Einzug in unser Viertel. Das GRAUEN.

Nur wenige hundert Meter von uns entfernt wohnen jetzt etwa 90 Flüchtlinge. Aus Nigeria, aus dem Senegal, aus Eritrea. Und sofort machten sie sich in unserem Viertel breit. Es ist einfach unglaublich, was seitdem passiert:

1. Unsere Straße hat sich völlig verändert.

Hier ist sie eine Woche nach dem Einzug:

weg

Hier nach zwei Wochen:

weg

So sieht sie nach vier Wochen aus:

weg

Und so heute, nach zwei Monaten:

weg

Nicht wiederzuerkennen!

2. Wenn die Flüchtlinge an uns vorbeilaufen, sagen sie immer “Hallo”. Für wen halten die sich?

3. Manchmal stehen sie vor ihrem Gebäude und sprechen miteinander. AM HELLICHTEN TAG!

4. Letztens haben zwei von ihnen einer alten Frau über die Straße geholfen. Und ein unbescholtener Bürger musste für sie bremsen.

5. Es hat seitdem viel öfter geregnet. Manchmal ist es aber auch heißer. Das ist doch kein Zufall!

6. Sie haben auch Frauen dabei. Und Kinder. Sogar Babys! Wir nehmen an, dass sie hier eine neue Zivilisation gründen wollen.

7. Die Frauen tragen ihre Säuglinge in Tüchern, ganz nah am Körper. Ob soviel Nähe wirklich gut ist? Babys gehören in einen Hightech-Kinderwagen mit Sechs-Zoll-Schwenkrädern, 3-fach verstellbarem Sitzeinhang und 5-Punkt-Sicherheitsgurt. Das weiß doch jeder!

8. Auch unser Redaktionsgebäude ist total verwüstet:

office

(Wir glauben, dass sie unsichtbare Graffiti-Farbe benutzen, die man nur mit UV-Licht sieht)

9. Es ist das Chaos:

pavillon

10. Die Flüchtlinge selbst sehen völlig normal aus. Genau wie wir. Das ist bestimmt Tarnung.

11. Wenn das Wetter gut ist, hängen sie ihre Handtücher aus dem Fenster. Ein geheimes Zeichen?

12. In der Straße wurden schon diese Schilder aufgestellt, um vor in Panik davonlaufenden deutschen Bürgern zu warnen.

schild

13. Ganz in der Nähe ist ein Kindergarten. Wenn die Flüchtlinge dort vorbeigehen, winken sie den Kindern zu. Was führen sie bloß im Schilde? Gehirnwäsche schon bei den Kleinsten?

14. Niemand traut sich mehr, sein Auto in unserer Straße abzustellen. Und wenn, dann stehen nur noch Schrottkarren da:

autos

15. Es herrscht Ausnahmezustand in unserer Redaktion.

redaktion

16. Sehen Sie nur in die angsterfüllten Gesichter unserer Mitarbeiter.

marcel

17. Zu unserem Schutz haben wir uns einen Kampfhund zugelegt.

alba

18. Und ihn scharf gemacht.

alba beisst

19. Das haben die Flüchtlinge in unserer Kaffeeküche angerichtet. (Ja, das waren die Flüchtlinge, nicht etwa wir, weil wir zu faul sind, den Geschirrspüler einzuräumen.)

küche

Kurz gesagt: Das Leben, das wir kannten, ist vorbei. Für immer. Betet für uns.

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