Tesla-Gründer Elon Musk: „Urlaub bringt dich um"

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ELON MUSK
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Als Unternehmer gilt Elon Musk als fortschrittlicher Pionier. Als jemand, der die Welt zum Guten verändern will. Rein menschlich hat der Südafrikaner diesbezüglich jedoch noch erheblichen Nachholbedarf.

Diesen Schluss lässt die neue Biographie über den Elektro- und Raumfahrt-Guru zu („Elon Musk: Tesla, SpaceX and the Quest for an Fantastic Future”). Sie erscheint am 19. Mai, doch bereits jetzt sind einige Passagen vorab an die Öffentlichkeit gelangt. Das Portal t3m hat einige veröffentlicht.

Sagen wir es so: Es sind nicht unbedingt nur positive Eigenschaften, die da zutage getreten sind. Sie stützen sich auf Aussagen ehemaliger Mitstreiter und Weggefährten Musks.

So zitiert ein Mitarbeiter von Tesla, der für die Geburt seines Sohnes eine Veranstaltung platzen ließ, aus der E-Mail, die Musk ihm daraufhin schrieb:

„Das ist keine Entschuldigung. Ich bin extrem enttäuscht. Du musst rausfinden, wo deine Prioritäten liegen. Wir verändern die Welt und wir verändern die Geschichte. Entweder du verpflichtest dich dazu oder nicht.“

Elon Musk und Freizeit – das passt irgendwie nicht zusammen. Dem Vernehmen nach soll er 23 Stunden am Tag gearbeitet haben, als er den PayPal-Vorläufer X.com hochzog. Und als er 2000 während einer Reise an Malaria erkrankte soll Musk gesagt haben:

„Das habe ich über Urlaub gelernt: Urlaub bringt dich um.“

Es sind die krassen Ansichten eines Unternehmers, der sich ganz und gar der technischen Innovation und dem persönlichem Fortschritt widmet.

Seine Ex-Frau bezeichnet Musk als Terminator - weil er so zielstrebig sei. Manchmal sind es die Menschen im direkten Umfeld, die einen am besten beschreiben können.





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