Hier sehen Sie, was Zucker wirklich in Ihrem Gehirn anrichtet

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Zucker ist schlecht für uns. Im Prinzip wissen wir das schon, nehmen es aber kaum ernst.

Verschiedene Studien haben belegt, dass Zucker das Erinnerungsvermögen und die Lernfähigkeit beeinträchtigt. Die UCLA konnte bereits 2012 nachweisen, dass eine zuckerreiche Ernährung das Gehirn buchstäblich verlangsamt.

Eine Studie der University of California zeigte zudem, dass sich die Gehirne von übergewichtigen Kindern bei Zuckerkonsum anders verhalten als die Gehirne von gesunden Kindern.

Trotz dieser wissenschaftlichen Erkenntnisse enthalten etwa 74 Prozent aller im Supermarkt erhältlichen Lebensmittel Zucker (Angaben aus den USA). Zum Teil verbirgt dieser sich hinter Namen wie Fruktose, Glukose, Honig oder Sirup.

Doch wie wichtig es ist, dass Bewusstsein in Bezug auf Zucker zu schärfen, zeigt dieses Bild. Es ist ein Screenshot aus einem Trailer zu der Dokumentation "Fed Up" - ein Film, der sich mit der Macht und den Machenschaften der amerikanischen Lebensmittelindustrie auseinandersetzt. Vor allem im Hinblick auf Zucker.

wirkung zucker auf gehirn

Die Dokumentation von Stephanie Soechtig zeigt laut Trailer das, was die US-Lebensmittelindustrie für immer geheim halten wollte: Zucker wirkt auf das Gehirn wie Kokain. Er aktiviert die gleichen Gehirnregionen wie die Droge.

Trailer von "Fed Up" - Text geht nach dem Video weiter

Das allein sollte uns Sorgen machen. Aber das ist noch nicht alles.

Zuviel Zucker kann zu Depressionen und Angstzuständen führen

Eine zuckerhaltige Ernährung beeinträchtigt aber nicht nur unser körperliches Wohlbefinden. Plötzliche Veränderungen der Blutzuckerwerte, die auftreten, sobald Zucker aufgenommen wird, können zu Müdigkeit, Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit führen.

Wissenschaftler stellten zudem eine Verbindung zwischen chronisch hohen Blutzuckerwerten und Entzündungen im Gehirn fest. Einige Forscher vermuten sogar, dass chronische Entzündungen im Gehirn Depressionen verursachen können.

Forscher der Emory University School of Medicine konnten in einer Studie mit Mäusen belegen, eine zuckerhaltige Ernährung zu Depressionen und Angstzuständen führen kann.

Es ist also höchste Zeit, sich über die Folgen von erhöhtem Zuckerkonsum bewusst zu werden und ihn möglichst einzuschränken.

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