Das Ungeheuer von Loch Ness lebt - das ist der Beweis, dass Nessie existiert

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An diesem Dienstag sieht die Suchmaske von Google ziemlich putzig aus: Drei Außerirdische treiben radelnd ein U-Boot an, dessen Periskop aussieht wie der Kopf eines Ungeheuers. DES Ungeheuers: Nessie, wohnhaft im schottischen See Loch Ness.

Der Anlass für das Google Doodle ist: „81 Jahre auf der Suche nach Nessie“.

ungeheuer loch ness

Vor genau 81 Jahren geriet Loch Ness wegen des Ungeheuers in die Schlagzeilen

Am 21. April 1934 veröffentlichte die britische Zeitung „Daily Mail“ das legendäre Foto von Kopf und Hals Nessies, von dem es hieß, der Gynäkologe Robert Kenneth Wilson habe es angefertigt.

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Später stellte sich heraus, dass das Bild ein Fake war. Die „Daily Mail“ schreibt, es habe sich um eine Spielzeug-U-Boot von Woolworths mit einem hölzernen Kopf und Hals gehandelt. Auftraggeber der Fälschung: der Großwildjäger Maraduke Wetherell. Er wollte sich an der Zeitung rächen, die sich über dessen Jagd nach dem Monster lustig gemacht hatte.

Schon 1933 hatte es eine „Foto“ von Nessie gegeben. Hugh Gray hatte es gemacht. Allerdings handelte es sich dabei, wie die meisten Kritiker meinen, um eine reichlich unscharfe Aufnahme eines Labradors mit Stock im Maul.

Erste "Sichtung" Nessies schon im 6. Jahrhundert

Erste Berichte über das Ungeheuer in dem eiskalten See gab es schon im Jahr 565, der irische Mönch Columba will das Vieh im River Ness erspäht haben.

Die Geschichte des Ungeheuers, das in dem 37 Kilometer langen, nur 1,5 Kilometer breiten, aber bis zu 230 Meter tiefen Süßwassersee im schottischen Hochland residieren soll, ist ein Phänomen: Denn allen wissenschaftlichen Erkenntnissen und allem gesunden Menschenverstand zum Trotz suchen noch immer Menschen nach Nessie.

Und Nessie lebt doch!

Die Sehnsucht nach dem mystischen Geschöpf ist so groß, dass selbst immer wieder neue Scherze und Fälschungen auf riesiges Interesse stoßen. Es ist noch keine zwei Jahre her, dass der George Edwards, der ein Touristenboot über Loch Ness steuert, gegenüber dem "Inverness Courier" zugab, ein Foto gefälscht zu haben, das 2011 verbreitet worden war. Es galt als eines der glaubwürdigsten Bilder des mysteriösen Monsters. Allerdings hatte Edwards einfach ein Fiberglas-Modell von Nessie verwendet, das auch für eine Dokumentation von National Geographic gebaut worden war, wie unter andere der "Guardian" schreibt.

Trotz der ständigen Fakes und Betrugsversuche: Nessie fasziniert die Leute. Das zeigt sich auch das Google Doodle mit Abertausenden Suchanfragen.

Damit wäre bewiesen: Das Ungeheuer von Loch Ness lebt. Nicht im See. Sondern in den Herzen.

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