WIRTSCHAFT
02/04/2015 11:17 CEST | Aktualisiert 02/04/2015 12:42 CEST

Vapiano-Kritik von „Stern"-Kolumnist Micky Beisenherz: So reagieren Fans des Restaurants

dpa
Ist die Restaurant-Kette Vapiano die "Pasta-Vorhölle"? Darüber wird in den sozialen Netzwerken diskutiert

Es waren heftige Vorwürfe, die „stern”-Kolumnist Micky Beisenherz in Richtung Vapiano losließ.

Die bei vielen Deutschen beliebte Fast-Casual-Kette sei eine „pseudomediterrane Sättigungsfabrik“ hatte Beisenherz in seinem jüngsten Beitrag geschrieben. Als „Pastavorhölle” hatte er das Italo-Restaurant bezeichnet. Die Kunden dort seien „zu fein für McDonald’s” und „zu geizig für anständige Restaurants”.

Schelte für Vapiano-Kritik

Mit dieser Meinung hat Beisenherz heftige Reaktionen in den sozialen Netzwerken ausgelöst.

Bei Facebook schrieb ein Nutzer:

„Was für ein Schwachsinn. Aber man findet immer was, wenn man etwas schlecht machen will."

Doch es gab auch persönliche Kritik an Beisenherz. Eine Auswahl hat der Autor jetzt selbst in einem neuen Text veröffentlicht.

Über Vapiano-Kritiker bricht „Wut-Tsunami” herein

Demnach wurde er in Zuschriften als "Idiot!" und "arrogante Schreiberling, der besser seinen Stift verbrennen sollte" beschimpft. Beisenherz schreibt von einem „Wut-Tsunami” – und teilt noch einmal kräftig aus gegen Vapiano-Fans. Bei "Vapianisten" herrsche „kollektiv humoristische Gefäßverengung”, schreibt er.

Mag sein, dass Beisenherz damit polarisiert. Die Meinung vieler Deutscher über Vapiano ist indes eine andere.

Die Kette ist bei Kunden deshalb so beliebt, weil sie für qualitativ hochwertiges Fast-Food steht. Kunden versprechen sich hier frischere und gesündere Produkte – anders als bei McDonald’s und Burger King.

Dass dieses Konzept ankommt, zeigen die Geschäftszahlen von Vapiano. Die 2002 gegründete Italo-Kette umfasst heute mehr als 140 Restaurants in 27 Ländern und verkaufte 2013 Pasta und Pizza im Wert von 336 Millionen Euro.

Vapiano will zudem in den nächsten Jahren zahlreiche neue Filialen im In- und Ausland eröffnen. "Wir wollen die Zahl der Restaurants alle drei Jahre verdoppeln", sagte Vapiano-Chef Gregor Gerlach im vergangenen Jahr der "Wirtschaftswoche". International will Vapiano vor allem in England und Spanien wachsen. Doch stehen auch Kuwait, Aserbaidschan, Ägypten und die Ukraine auf dem Expansionsplan.

(mit Material der dpa)


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Igitt! Das tischen uns Restaurants auf


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