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02/04/2015 05:29 CEST | Aktualisiert 02/04/2015 05:29 CEST

Golf von Mexiko: Vier Tote nach Explosion auf Bohrinsel

AP
Die brennende Ölplattform im Golf von Mexiko

Ein Brand auf einer Bohrinsel im Golf von Mexiko hat mindestens vier Arbeitern das Leben gekostet. Weitere 16 wurden bei dem Brand am Mittwoch verletzt, rund 300 Ölarbeiter mussten mit Rettungsbooten in Sicherheit gebracht werden, wie die staatliche mexikanische Ölgesellschaft Pemex mitteilte.

Bei der Explosion einer Ölplattform im Golf von Mexiko ist nach Betreiberangaben kein Öl ins Meer ausgelaufen. Ein Brand auf einer Bohrinsel im Golf von Mexiko hat mindestens vier Arbeitern das Leben gekostet. Weitere 16 wurden bei dem Brand am Mittwoch verletzt, rund 300 Ölarbeiter mussten mit Rettungsbooten in Sicherheit gebracht werden, wie die staatliche mexikanische Ölgesellschaft Pemex mitteilte.

Rettungsschiffe hätten den Abfluss von Öl aus der Bohrinsel "Abkatun Permanente" verhindert, teilte der Staatskonzern Pemex mit. Auch sei das Feuer am Mitwochabend gelöscht worden, schrieb die Firma auf ihrem Twitter-Account.

302 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden

Bis zu zehn Schiffe waren stundenlang im Einsatz gewesen, um das Feuer auf der "Akbatun" unter Kontrolle zu bringen. Pemex dementierte Medienberichte, wonach die Flammen die Bohrinsel zum Kollaps gebracht hätten. Laut der Firma mussten nach dem Ausbruch des Feuers am Mittwochfrüh insgesamt 302 Menschen in Sicherheit gebracht werden.

Zwei der Opfer seien im kritischen Zustand. Beide sollten in ein Krankenhaus in Mexiko-Stadt verlegt werden. Die anderen Verletzten würden in Spitälern der Stadt Ciudad del Carmen im benachbarten Bundesstaat Campeche behandelt werden.

Die Ursachen des Unglücks in der Bucht von Campeche im Süden des Golfs von Mexiko waren zunächst unklar. Nach ersten Erkenntnissen war das Feuer bei den Pump- und Entwässerungsanlagen der Plattform ausgebrochen.

Greenpeace fordert Ende der Ölförderung auf See

Die Umweltorganisation Greenpeace forderte ein Ende der Ölförderung auf See. Die Explosion zeige erneut, wie gefährlich diese Art Arbeiten seien. "Fünf Jahre nach dem schweren Unfall der Deepwater Horizon" muss man leider feststellen, dass Unfälle nicht auszuschließen sind und jederzeit passieren können", schrieb Greenpeace.

Elf Arbeiter waren 2010 bei einer Explosion auf der Bohrinsel "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko gestorben. Das Unglück löste die bis dahin schwerste Ölpest in der Geschichte der USA aus.

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