WIRTSCHAFT
01/04/2015 10:45 CEST | Aktualisiert 01/04/2015 12:19 CEST

Amazons neues Angebot klingt wie ein Aprilscherz - ist aber keiner

Das muss ein Aprilscherz von Amazon sein, denkt man im ersten Augenblick. Ist es aber nach Unternehmensangaben NICHT.

Der weltgrößte Online-Händler experimentiert künftig mit Knöpfen zum Nachbestellen von Artikeln, die man im Haushalt verteilen kann (siehe Video). An dem Test in den USA nehmen 18 Markenhersteller teil.

Die vernetzten Geräte sind etwa so groß wie Klingel-Knöpfe an der Haustür. Die Idee ist, dass man sie mit Aufklebern für die Artikel versieht, die man dann per Knopfdruck nachbestellt.

So kann man zum Beispiel an der Waschmaschine einen Knopf für Waschmittel anbringen, im Bad Knöpfe für Rasierklingen oder Cremes und in der Küche könnten Knöpfe für Nudeln oder Wasserflaschen kleben.

Amazon-Knöpfe zum Nachbestellen funktionieren per WLAN

"Manche Leute werden denken, dass Knöpfe eine dumme Idee sind", räumte eine Amazon-Sprecherin im "Wall Street Journal" ein. Und Amazon glaube auch nicht, dass es Haushalte voller solcher Knöpfe geben werde. Aber für häufig bestellte Artikel könne das sinnvoll sein.

Die Geräte für Amazon-Prime-Mitglieder sollen über das WLAN mit dem Internet verbunden werden, die eingebaute Batterie soll mehrere Jahre lang halten, erklärt das Unternehmen.

Solche Knöpfe wären wahrscheinlich auch für Zahnbürsten, Spülmaschinen-Tabs und Lebensmittel, die lange haltbar sind, eine gute Idee.

Video: Online-Shopping: Online bestellen oder selbst einkaufen - Was geht schneller?

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