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Revolutionäre Idee für London: Unterirdische Radwege

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Fahrradfahren der Zukunft | Gensler
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Sollte sich diese Idee durchsetzen, könnte sie den Verkehr in Städten von Grund auf verändern. Zunächst in London.

Es ist das Konzept des Design-Unternehmens Gensler: Demnach sollen ungenutzte und frei stehende U-Bahn Schächte zu unterirdischen Radwegen umgebaut werden.

Die Ingenieure wollen den Tunnel zudem mit allerhand Hightech ausstatten, einem Fußboden etwa, der aus den Fußtritten der Menschen Strom produziert, mit dem wiederum der Tunnel beleuchtet wird.

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Ihre Idee wollen die Planer in London erstmals in die Realität umsetzen: in einem nicht genutzten Teil der Piccadilly Linie sowie in einem Teil der Jubilee Linie, die vom Green Park nach Charing Cross führt.

Zusätzlich könnten auch Überbleibsel des zweiten Weltkrieges, wie unterirdische Bunker, in das Gensler-Konzept integriert werden.

Ganz unproblematisch ist die Idee indes nicht. Zwar ist der unterirdische Fahrradweg eine sichere Alternative zum oberirdischen Straßenverkehr. Ein Problem könnte allerdings die Luftversorgung unter der Erde werden. Auch bei eventuellen Unfällen brauchen Hilfskräfte womöglich länger zum Unfallort.

Andererseits wächst die Bevölkerung in Städten wie London so schnell, dass die Metropolen gezwungen sind, völlig neu zu denken.

Und das ist bei dem Konzept der unterirdischen Fahrradwege in der Tat gelungen:


Zukunftspotenzial des Konzepts

Genslers Designer Trevor To sieht in ihrem Vorschlag eine Chance auf die Nutzung eines längst vergessenen Bereichs der Stadt, der es gleichzeitig ermöglicht die Londoner Bewohner in den Entwicklungsprozess zu integrieren.
Auf diese Weise könnte der Londoner „cycling superhighway“ der sauberste, schnellste und auch trockenste Weg des Fahrradfahrens werden.

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