Gebührenirrsinn: Der Rundfunkbeitrag bringt ARD und ZDF VIEL MEHR Geld als gedacht

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Mit dieser Nachricht wird es für ARD und ZDF sicherlich nicht leichter, den umstrittenen Rundfunkbeitrag zu rechtfertigen.

Wie die „Bild“ unter Berufung auf die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) berichtet, spült die seit 2013 bestehende Gebühr je Haushalt deutlich mehr Geld in die Kassen der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten als bislang angenommen.

Bei ARD und ZDF klingeln die Kassen

Dem Bericht zufolge können ARD und ZDF mit Zusatzeinnahmen in Höhe von 1,2 Milliarden Euro zu rechnen. Bis Ende 2016 sollen die Mehreinnahmen sogar auf 1,5 Milliarden Euro steigen. Das wären 350 Millionen mehr als bislang vorhergesagt worden waren.

ARD und ZDF würden dann jährlich etwa acht Milliarden Euro nur an TV-Gebühren in Deutschland kassieren.
Trotz der Zusatz-Millionen soll die Haushaltsabgabe ab April lediglich um 48 Cent auf 17,50 Euro monatlich für alle Haushalte sinken. Der restliche Überschuss soll einer Rücklage zugeführt werden, heißt es in dem Bericht.

Genau diese Diskrepanz ist es, die Zuschauer stört. Viele sind nicht mehr bereit für etwas zu zahlen, was sie nur eingeschränkt oder überhaupt nicht mehr konsumieren.

Besonders bei der jungen und mittleren Generationen hatten die Öffentlich-Rechtlichen in den vergangenen Jahren massiv Zuschauer verloren.

Experten: Rundfunkbeitrag gehört abgeschafft

Vor diesem Hintergrund plädieren inzwischen sogar Experten für eine Änderung des Rundfunkbeitrags in seiner jetzigen Form.

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