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Pegida ist harmlos? Dieser brutale Überfall auf junge Migranten belegt das Gegenteil

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PEGIDA
Pegida ist harmlos? Dieser brutale Überfall auf junge Migranten in Dresden belegt das Gegenteil (Archivbild) | Getty Archivbild
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Sie wollen doch nur friedlich demonstrieren, weil sie so besorgt sind über die Zukunft ihrer geliebten Heimat. Was für große Teile der Pegida-Demonstranten tatsächlich stimmen dürfte, trifft offenbar längst nicht auf alle zu.

Bei einer der jüngsten Pegida-Aufmärsche hat es anschließend einen brutalen Überfall auf jugendliche Migranten gegeben, der bis jetzt unter Verschluss geblieben ist.

Die mutmaßlichen Täter riefen "Scheißkanacken!"

Die "taz" berichtet von bewaffneten Pegida-Anhängern, die am 22. Dezember 2014 mit Schals des Fußballvereins Dynamo Dresden mehrere Jugendliche in einem Dresdner Einkaufszentrum angegriffen haben. Dabei sollen sie "Scheißkanacken" und "Wir sind das Volk" gerufen haben.

Bei einem der Opfer, einem 15-jährigen Mädchen, sollen die mutmaßlichen Täter auf den Kopf und den Oberkörper eingeschlagen haben. Besonders erschreckend: Offenbar haben mehrere Passanten Beifall geklatscht, als die Hetzjagd auf die jungen Migranten begann.

Der Übergriff sei „unter dem Applaus von Passanten“ geschehen, bestätigte ein Mitarbeiter des Kulturbüros Sachsen dem Blatt. Eine Anzeige des Mädchens habe die Polizei nicht aufnehmen wollen, berichtet er - offenbar glaubte die Polizei der 15-Jährigen nicht.

Video: Unterhaltsam und aufschlussreich: Diese Grafiken lassen Pegida ziemlich blöd aussehen

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