Drei geplante Flüchtlingsunterkünfte in Bayern niedergebrannt

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NEONAZI
Die Polizei vermutet Brandstiftung mit einem rechtsextremen Hintergrund | Getty
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Drei geplante Flüchtlingsunterkünfte haben in der Nacht auf Freitag nahe Nürnberg gebrannt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Brandstiftung, wie ein Sprecher sagte.

An einem der Gebäude im mittelfränkischen Vorra (Landkreis Nürnberger Land) wurden demnach Hakenkreuze und andere fremdenfeindliche Schmierereien entdeckt.

Ein Feuerwehrmann verletzt

Die Gebäude - eine leerstehende Gaststätte, eine Scheune und ein leerstehendes Wohnhaus - waren umgebaut worden und sollten Flüchtlingen als Unterkunft dienen.

Eine Anwohnerin hatte den Brand in der Gaststätte entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Aus den Fenstern quoll starker Rauch, wie der Polizeisprecher sagte. Kurze Zeit später wurde bemerkt, dass auch die anderen Gebäude in Flammen standen. Es gelang der Feuerwehr demnach aber rasch, den Brand zu löschen.

Ein Feuerwehrmann erlitt bei den Löscharbeiten leichte Verletzungen. Den Gesamtschaden schätzte die Polizei auf etwa 700.000 Euro. Die Häuser sind unbewohnbar.

bp/dpa

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