LIFESTYLE
22/11/2014 18:39 CET | Aktualisiert 22/11/2014 19:20 CET

Es gibt eine Lösung für den Hunger auf der Welt – aber sie ist ziemlich eklig

Schon jetzt haben nach dem aktuellen Welthungerindex 805 Millionen Menschen auf der Welt nicht genug zu essen. Und die Weltbevölkerung wächst und wächst.

Doch die Menschheit besitze die Voraussetzungen, alle Erdenbewohner mit genügend Nahrung zu versorgen, sagt Joshua Pearce von der Michigan Technology University. Selbst wenn der Klimawandel und Dürrekatastrophen Landwirtschaft unmöglich machten.

"Wir können alle ernähren, wenn wir kooperieren und ein wenig vorausplanen", sagt Pearce.

Es gebe eine Möglichkeit, alle Menschen auf der Welt zu ernähren – allerdings eine unappetitliche aus Sicht derjenigen, die noch nie hungern mussten: eine auf Bakterienschleim und Pilzen aufbauende Nahrungskette.

"Wir können fossile Brennstoffe in Nahrung umwandeln, indem wir Bakterien auf ihnen ansiedeln. Dann können wir entweder den Bakterienschleim essen oder ihn an Ratten und Insekten verfüttern und diese essen", schlägt Pearce vor.

Laut Pearce muss das Ganze nicht einmal ungewöhnlich schmecken. Lebensmittelwissenschaftler könnten ihre Fähigkeiten nutzen, um selbst Insektenpaste wie Schinken schmecken zu lassen. "So schlimm wäre es nicht", sagt Pearce.

Wie gesagt: eine eher unappetitliche Idee. Aber der Hintergrund von Pearces neuem Buch "Feeding everyone no matter what", aus dem dem Vorschlag stammt, ist enorm ernst.

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