LIFESTYLE
21/11/2014 17:02 CET | Aktualisiert 21/11/2014 19:55 CET

9-jährige Jungs erklären, was sie an ihrem Geschlecht hassen - es ist schockierend

Thinkstock

Am Mittwoch war #InternationalMensDay (internationaler Männertag). Bei diesem jährlichen Event will man sich mit den Problemen auseinandersetzen, die ein Mann (oder Junge) in der modernen Gesellschaft hat.

Allgemein wurde der Tag in diesem Jahr gut angenommen, manche machten sich aber auch darüber lustig und fragten, ob so ein Tag wirklich nötig sei.

Wer glaubt, dass es einen solchen Tag nicht braucht, sollte sich den folgenden Tweet ganz genau anschauen:

Eine Gruppe 9-Jähriger wurde gebeten aufzuschreiben, was sie nicht daran mögen, ein Junge zu sein. Dabei entstand diese Liste:

- Nicht Mutter werden können

- Man soll nicht weinen

- Man darf kein Cheerleader werden

- Es wird erwartet, dass man die ganze Arbeit macht

- Es wird erwartet, dass man Gewalt mag

- Es wird erwartet, dass man Fußball mag

- Jungs riechen schlecht

- Man hat automatisch einen schlechten Ruf

- Man bekommt überall Haare

Die Liste zeigt auf alarmierende Weise, welche Probleme auch "moderne" Männer mit ihrem Körperbild, ihrem Selbstverständnis und ihrer Rolle in der Gesellschaft haben und unter welchem Druck sie stehen. Dass bereits 9-jährige Kinder diese Strukturen verinnerlicht haben, sollte uns zu denken geben.

Warum glauben die Jungen, dass sie Fußball mögen müssen? Warum sind sie der Meinung, dass sie nicht weinen dürfen? Es sind genau diese klischeehaften Rollenbilder, die sich negativ auf Kinder auswirken.

Es ist längst an der Zeit, dass wir uns zusammentun und neu definieren, was es heißt, ein moderner Mann zu sein.

Dieser Artikel ist ursprünglich bei der Huffington Post UK erschienen und wurde aus dem Englischen übersetzt.

Lesen Sie hier, wie ungesund es ist, Kindern in Rollenbilder zu drängen.

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