"Kinder werden gezwungen, Homosexualität gut zu finden", sagt der Sozialwissenschafts-Professor Manfred Spieker

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Die Pläne sind sehr vernünftig: Mehrere Bundesländer, darunter zum Beispiel Baden-Württemberg und Niedersachsen, wollen den Bildungsplan von Schulen reformieren.

Toleranz soll eine viel größere Rolle spielen als bislang – und ein Aspekt davon soll die Toleranz gegenüber sexueller Vielfalt sein.

Das kommt nicht bei allen gut an. Der Chef des Philologenverbandes in Baden-Württemberg, Bernd Saur, etwa warnte vor einer „Pornografisierung der Schule“.

Nun haben die Toleranz-Gegner einen weiteren Unterstützer bekommen, den Osnabrücker Sozialwissenschafts-Professor Manfred Spieker.

Er beklagte sich bei einem Vortrag am Wochenende über die "Lobby der Homosexuellen“ und darüber, dass sich Politiker weltweit das Ziel zu eigen gemacht hätten, "schwule, lesbische, transsexuelle und intersexuelle Anliegen zu legalisieren". So berichtet es die "Neue Osnabrücker Zeitung".

Und Spieker warnte, dass ein schwul-lesbischer Aufklärungsunterricht an Schulen die Kinder dazu „zwingt, Homosexualität gut zu finden“.

Das ist ziemlich absurder Unsinn, anders kann man es nicht sagen.

Spiekers Vortrag trug übrigens den Titel „Das Ende von Mann und Frau?“. Und begrüßt wurde der Professor als „Kenner dieser Fragen“.

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