Frauen aufreißen als Beruf: Julien Blanc ist ein Pick-up-artist mit widerlichen Methoden

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Hinweis: Die Aussagen in diesem Artikel könnten Sie sehr wütend machen. Aber keine Sorge – die Chancen stehen gut, dass Sie am Ende Genugtuung verspüren werden.

Der US-Amerikaner Julien Blanc ist Künstler. Einer der ganz speziellen Sorte. Er nennt sich selbst „Pick-up-Artist“, also Aufreiß-Künstler. 3000 Dollar zahlen Männer, damit sie an Blanc Flirtseminaren teilnehmen können.

Klingt soweit nicht außergewöhnlich, sagen Sie? Abwarten. Denn Blanc hat eine Erfolgsstrategie, die mehr als fragwürdig ist. Mies, niederträchtig, ekelhaft. Das trifft es besser.

Denn Blanc rät seinen „Kunden“, dass sie Frauen wie Dreck behandeln sollen. Alles ist erlaubt: beleidigen, angrabschen und emotional quälen. Mit dieser Taktik, das behauptet Blanc, kriege ein Mann jede Frau rum.

Es ist eine besonders perfide Form der Manipulation, die Frauen in eine unterwürfige Rolle drängen soll. Hier sind ein paar Beispiele der “Weisheiten“, die der Horror-Flirtcoach seinen Anhängern mitgibt:

1. Ich habe meine Frauen gern so, wie ich meine Handys mag: Zerbrochen.
2. Ich gehe immer davon aus, dass jedes Mädchen, das mit mir schläft, eine Schlampe ist und jedes, das es nicht tut, eine Fotze.
3. Liebe fette Mädchen, sogar wenn ihr abnehmt, bleiben eure Seelen fett und eklig.
4. Liebe Mädchen, es fällt mir sehr leicht, eure Geheimnisse zu bewahren, weil ich sowieso nicht zuhöre, wenn ihr etwas sagt.
5. Meine Lieblingsstellung beim Sex ist die, in der ich komme und sie nicht.
6. Das Coole daran, meine Freundin zu sein, ist die Erkenntnis, dass dich niemals jemand wirklich lieben wird.
7. Penisbilder sind langweilig. Versuch mal ihr ein Bild von deinem Penis zu schicken, wenn er in der Scheide einer anderen Frau steckt.
8. Liebe ist, wenn du sie emotional misshandelst und sie immer wieder zurückkommt und mehr will, oder?
9. Mein liebstes Sexspielzeug ist die Psyche meiner Freundin.
10. Wenn du ganz tief in die Augen meiner Freundin schaust, kannst du erkennen, wie enttäuscht ihre Eltern von ihr sind.

Seine grauenvollen „Tipps“ sind noch nicht alles. Bei YouTube führt Julien Blanc vor, wie er fremde Frauen packt und sie in obszöne Positionen zwingt.

Das schlimmste dabei? Die meisten seiner Opfer sind so überrascht, dass sie sich nicht wehren. Sie wirken eher verlegen und scheinen das Spiel oft mitzumachen – vielleicht aus Angst, sonst zickig zu wirken.

Vergangene Woche war Julien Blanc nach Australien gereist. Er wollte in einem Hotel in Melbourne eines seiner Seminare halten. Doch zum Glück kam es nicht dazu. Denn mittlerweile hatte sich im Netz eine Widerstandsbewegung gegen den Pick-up-Artist gebildet.

Seine Gegner starteten eine Petition, in der sie das Hotel aufforderten, das Seminar abzusagen. Mehr als 33.000 Menschen unterstützten die Initiative.

Ein wütender Mob versammelte sich in Melbourne und griff Blancs Team an. Blanc selbst traute sich zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr in die Öffentlichkeit.

Die Proteste gegen den Berufsaufreißer weiteten sich aus. Schließlich sah sich sogar die australische Regierung gezwungen, zu handeln. Julien Blanc wurde des Landes verwiesen, wie der australische Immigrationsminister am Freitag bekanntgab. Eine Entscheidung, die konsequent ist, das muss man sagen.

Wo sich Julien Blanc inzwischen aufhält, ist nicht bekannt. Egal in welchem Loch er sich versteckt - hoffentlich kommt er nie wieder herausgekrochen.

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