Website zeigt, wo es in Deutschland kostenloses Obst zu holen gibt

Veröffentlicht: Aktualisiert:
Drucken

In Zeiten von knappen Ressourcen und leeren Geldbeuteln kommt eine Organisation wie Mundraub gerade recht: auf der dazugehörigen Website kann man europaweit „herrenlose“ Obstbäume nachschlagen und ganz legal für die eigene Küche ausräubern.

Das Prinzip ist einfach und kommt an – schließlich ärgern sich immer mehr Menschen darüber, dass massenhaft schlecht verkäufliche Lebensmittel im Müll landen.

Jeder, der sich dafür interessiert, kann dieser Entwicklung auf mundraub.org einen kleinen Schritt entgegentreten und entweder seine eigenen Pflanzen der Öffentlichkeit zugänglich machen, oder solche melden, die niemandem gehören.

Dabei müssen Nutzer nur einige wenige Regeln beachten und schon kann die Obsternte beginnen:

Das Mundraub-Team weist darauf hin, dass immer sichergestellt sein muss, beim Eintragen oder Ernten keinerlei Eigentumsrechte zu verletzen. Außerdem ist ihnen ein behutsamer Umgang mit der Umwelt wichtig. Sie hoffen, dass möglichst viele ihre Entdeckungen publik machen und der Natur etwas zurückgeben, indem sie sich bei der Nachpflanzung und Pflege der Bäume engagieren.

Deutschlandweit sind in den Regionen um Düsseldorf, Rostock, Berlin, Leipzig und München besonders viele Fundstellen registriert. Ein Blick auf die Karte lohnt sich, sicher warten auch in Ihrer Nähe ein paar leckere Früchte darauf, geerntet zu werden!

Auch auf HuffingtonPost.de: Lifehack für Obst: Die beste Methode, eine Mango zu schneiden

huffpost icon

Schnelle Nachrichten, spannende Meinungen: Kennen Sie schon die App der Huffington Post?

Sie können sie rechts kostenlos herunterladen.

Get it on Google Play




So berichten andere

Folgen der Russland-Sanktionen - Äpfel essen als politisches Statement

Obstklau Finger weg!

Agrar: Hilfe für Obst- und Gemüseanbauer nach russischem Boykott