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Spektakuläre Fotos: USA sprengen ISIS-Hügel in die Luft

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Die Horrornachrichten um die Terrorgruppe ISIS reißen nicht ab. Die internationale Gemeinschaft schaut weitestgehend hilflos zu, wie der IS in Syrien und im Irak für Chaos sorgt. Alle Entwicklungen im Live-Blog.

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Dies könnte ein schwerer Schlag für den Kampf gegen den islamistischen Terror sein: Die Gruppen Islamischer Staat und Al-Kaida sollen bei einem Geheimtreffen ein Bündnis geschmiedet haben.

Das berichtet die Nachrichtenagentur Associated Press unter Berufung auf syrische Oppositionelle.

Das Treffen soll am 2. November im Norden Syriens stattgefunden haben. Dort habe man beschlossen, sich in Syrien nicht weiter gegenseitig zu bekämpfen, sondern gemeinsam zu kämpfen.

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Die USA haben einen symbolträchtigen Luftschlag gegen die ISIS ausgeführt. Fotos zeigen Islamisten auf einem Berg im Umland von Kobane. Auf dem Gipfel hissten die IS-Krieger ihre schwarze Fahne. Eine US-Bombe fällt. Die Flagge verschwindet in einem Feuer-Inferno. Eine gewaltige Druckwelle breitet sich aus und erfasst die Islamisten.

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Kämpfer der Terrormiliz "Islamischer Staat" sind offenbar im Besitz von Handgranaten, die teilweise aus Deutschland stammen. In dem Video packen Extremisten Granaten aus, deren Behälter die Aufschrift "DM41" tragen - die Typbezeichnung eines älteren deutschen Fabrikats. Unklar ist, aus welchen Beständen die Waffen stammen, mit denen sie posieren. Auch die Frage, wie sie nach Syrien gelangen konnten, ist noch ungeklärt.

Das Pentagon hält es aber für möglich, dass für Kurden bestimmte Waffen versehentlich in die Hände von ISIS gelangt sind. Das könnte auch im Falle der Handgranaten deutschen Fabrikats geschehen sein.

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Im Kampf um die syrische Stadt Kobane zweifeln Menschenrechtler bisher am Einsatz von Giftgas durch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). "Ich werde keine solche Behauptung aufstellen, bevor es keine Bestätigung von Befehlshabern der YPG gibt", sagte Rami Abdel Rahman, Leiter der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte der dpa am Mittwoch. Vonseiten der YPG, der kurdischen Volksschutzeinheiten, die die umkämpfte Enklave verteidigen, gab es zunächst keine Stellungnahme.

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Es ist ein ungeheuerlicher Verdacht: Ein Bonner Elektrotechnik-Student hat laut eines Medienberichts die Terrororganisation ISIS mit Armeekleidung versorgt. Der Student aus dem Libanon lebe seit 2002 mit seiner Frau und drei Kindern in Deutschland, berichtet die „Bild-Zeitung“.

Ausreise geplant

Der Bonner hatte vor zehn Monaten bei einem Textilhändler nahe Ulm 7.500 Stiefel, 6.000 Militärjacken und 100 Militärhemden im Wert von über 130.000 Euro gekauft. Laut „Bild-Zeitung“ soll der Transport vom Händler unterstützt worden sein - die Kleider gelangen über die türkische Grenze nach Syrien.

Nun sitzt der Student in Untersuchungshaft. Er hatte schon die Ausreise nach Syrien geplant.

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Nach dem Eintreffen von Verstärkung liefert sich die radikalislamische Terrormiliz IS in der nordsyrischen Grenzstadt Kobane wieder schwere Kämpfe mit den kurdischen Verteidigern. Nach Angaben des syrischen Beobachtungszentrum für Menschenrechte kamen die IS-Einheiten aus den syrischen Städten Rakka und Dcharabalus. Zwei verhinderte Selbstmordanschläge der Dschihadisten am Montagabend seien Auslöser für die neuen Gefechte gewesen, hieß es in einer von der kurdischen Nachrichtenagentur Hawar veröffentlichten Mitteilung der kurdischen Volksschutzeinheiten (YPG). Trotz einer Einreisegenehmigung der Türkei sind noch keine kurdischen Peschmerga-Kämpfer aus dem Nordirak in Kobane angekommen.

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Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ziehen sich im Irak nach Medienberichten aus der nördlich der Hauptstadt Bagdad gelegenen Provinz Salaheddin zurück. Dutzende Anhänger hätten zuvor kontrollierte Gebieten rund um die Stadt Tikrit in Richtung der nordirakischen Provinz Ninive verlassen, berichtete die unabhängige irakische Nachrichtenseite Al-Sumaria News unter Berufung auf lokale Quellen am Montag. Die Region um das 160 Kilometer nördlich Bagdads gelegene Tikrit war in den vergangenen Tagen verstärkt von Flugzeugen der internationalen Allianz bombardiert worden.

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US-Flugzeuge haben erstmals Waffen für die kurdischen Kämpfer gegen die Terrormiliz IS in Nordsyrien abgeworfen. Wie das US-Zentralkommando in Tampa (Florida) mitteilte, versorgten C-130-Transportmaschinen Sonntagnacht die Kurden nahe der von Kämpfern des Islamischen Staat (IS) belagerten Grenzstadt Kobane mit mehreren Ladungen von Waffen, Munition und medizinischen Gütern.

Die Lieferungen seien von kurdischen Stellen im Irak zur Verfügung gestellt worden, hieß es weiter. Die Aktion solle dazu beitragen, die Verteidigung der Stadt gegen den Ansturm des IS aufrechtzuerhalten. Zugleich setzen die USA der Mitteilung zufolge ihre Luftangriffe gegen die Dschihadisten fort. Demnach habe es bisher allein mehr als 135 solcher Schläge gegen die extremistischen Angreifer bei Kobane gegeben.

Es gebe Hinweise darauf, dass diese Luftangriffe zusammen mit dem Widerstand am Boden den Vormarsch des IS auf die Stadt verlangsamt habe. Hunderte Kämpfer dieser Gruppe seien getötet und zahlreiche Ausrüstungsteile und Kampfstellungen zerstört oder beschädigt worden.

Obama und Erdogan besprechen Lage in Kobane

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sprach sich gegen Waffenhilfen für die Kurden in Kobane aus. Deren syrisch-kurdische Partei PYD sei ebenso eine "Terrororganisation" wie die verbotene Kurdische Arbeiterpartei PKK, sagte Erdogan nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Anadolu.

Die Miliz der PYD, die kurdischen Volksschutzeinheiten YPG, verteidigen seit knapp fünf Wochen Kobane gegen radikalsunnitische Kämpfer des Islamischen Staates (IS). Am Sonntag gelang es ihnen nach Angaben der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, sich in vom IS besetzte östliche Stadtteile vorzukämpfen.

US-Präsident Barack Obama besprach in der Nacht zum Sonntag mit Erdogan am Telefon die Lage in Syrien und besonders in Kobane. Es sei darum gegangen, wie der Vormarsch des IS gestoppt werden könne, teilte das Weiße Haus mit. Beide Präsidenten hätten zugesichert, im Kampf gegen den IS eng zusammenzuarbeiten. Dessen ungeachtet erklärte Erdogan auf dem Rückflug von Afghanistan, niemand könne von der Türkei erwarten, Waffenlieferungen an die PYD zuzustimmen.

Nach Angaben des PYD-Sprechers Newaf Khalil ist die Diskussion um Waffenlieferungen jedoch noch nicht vom Tisch. "Wir haben uns von Anbeginn als Teil der internationalen Allianz zur Bekämpfung des IS bezeichnet", sagte Khalil der dpa am Sonntag. Die PYD stehe darüber im Austausch mit den USA und europäischen Ländern. "Wir haben die Notwendigkeit diskutiert, YPG-Einheiten im Widerstand gegen Isis zu unterstützen", sagte Khalil unter Verwendung des alten Akronyms der Terrormiliz, "vor allem da Isis sehr schwere Kriegsgerät besitzt".

Die verbesserte Zusammenarbeit von Kurden und der internationalen Allianz hat geholfen, den IS-Vormarsch in Kobane zu stoppen. "Es gab in der vergangenen Woche enge Absprachen beider Seiten", sagte Rami Abdel Rahman, der Leiter der syrischen Beobachtungsstelle, der dpa am Samstag.

"Die Koalition war so in der Lage, mehr direkte Treffer gegen IS-Stellungen in Kobane zu landen." Einen YPG-Vorstoß in das vom IS besetzte Stadtviertel Kani Araban im Osten hatte die Allianz am Sonntagmorgen mit sechs Luftschläge im Raum Kobane unterstützt.

Im Irak starben nur einen Tag nach der Komplettierung der Regierung bei einem Selbstmordanschlag nahe Tikrit elf Menschen. Bei einem Selbstmordattentat in einer vor allem von Schiiten bewohnten Gegend von Bagdad starben 21 Menschen.

25 Menschen verletzt

Wie der US-Nachrichtensender CNN unter Berufung auf Polizeiquelle berichtete, wurden 25 Menschen verletzt. Am Sonntag bekannte sich niemand zu dem Anschlag.

Das irakische Parlament bestätigte am Samstag Chaled al-Obeidi als Verteidigungsminister und Mohammed al-Ghaban als Innenminister. Die Bundesregierung und die USA begrüßten die Komplettierung der Regierung als wichtigen Schritt zur Wiederherstellung der Stabilität.

Der seit Anfang September amtierende Ministerpräsident Haidar al-Abadi hatte die beiden sicherheitsrelevanten Posten zunächst wegen Streitigkeiten im Parlament nicht besetzt. Der Machtkampf in Bagdad hatte auch den Vormarsch des IS begünstigt, der nun im Irak wie in Syrien je ein Drittel der Landesfläche beherrscht.

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Kurdische Kämpfer haben mit Hilfe internationaler Luftangriffe die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in der seit Wochen umkämpften nordsyrischen Grenzstadt Kobane weiter zurückgedrängt. Der Vize-Sprecher für auswärtige Angelegenheiten in Kobane, Idris Nassan, sagte der Nachrichtenagentur dpa am Freitag, dass die Dschihadisten noch 15 bis 20 Prozent der Ortschaft unter Kontrolle hätten.

Vor einem Tag war noch von 30 Prozent, vor einer Woche von etwa 40 Prozent die Rede gewesen. Nassan fügte hinzu, dass die sunnitischen Extremisten täglich Verstärkung in die Stadt an der Grenze zur Türkei holten, um die verlorenen Gebiete zurückzuerobern.

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Im Kampf gegen den Einfluss von Extremisten wie der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) haben britische Ermittler in diesem Jahr schon mehr als 200 Terrorverdächtige festgenommen. In Großbritannien laufe "eine außergewöhnlich hohe Zahl von Anti-Terror-Ermittlungen, die wir in dieser Form seit Jahren nicht gesehen haben", sagte Mark Rowley von Scotland Yard am Freitag.

Die Ermittler hätten zuletzt mehrere Anschläge im Jahr vereitelt und nähmen in einer Woche mehr als 1000 extremistische Inhalte aus dem Netz, darunter Videos von Hinrichtungen, Folterungen und Suiziden. Über 80 Prozent dieses Materials habe Bezug zum Irak und zu Syrien. 16 Syrien-Rückkehrer seien wegen terroristischer Aktivitäten angeklagt; 66 als vermisst gemeldete Briten könnten nach Syrien gereist sein.

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Die philippinische Terrorgruppe Abu Sayyaf hat die Möglichkeit angedeutet, die angedrohte Ermordung ihrer beiden deutschen Geiseln aufzuschieben. "Wir werden das Ultimatum um zwei Stunden verlängern, wenn wir einen Anruf erhalten", sagte ein Sprecher der Islamisten dem lokalen Rundfunksender DXRZ in der Stadt Zamboanga am Freitag. Darin müsse die Zahlung von Lösegeld zugesichert werden.

Abu Sayyaf hatte den 72-Jährigen und dessen 55 Jahre alte Partnerin im April entführt. In früheren Angaben hieß es, der Mann sei 74 Jahre alt. Die Terrorgruppe verlangt vier Millionen Euro Lösegeld. Außerdem fordert sie, dass Deutschland seine Unterstützung des Kampfes gegen den Islamischen Staat (IS) in Syrien und im Irak einstellt. Andernfalls werde eine der Geiseln (am heutigen) Freitag sterben.

"Wenn wir keinen Anruf erhalten, wird der deutsche Mann hingerichtet", sagte der Abu-Sayyaf-Sprecher, der sich Abu Rami nennt. Die Terrorgruppe hat bereits mehrfach den lokalen Radiosender genutzt, um ihre Forderungen zu verbreiten.

Das philippinische Militär hatte mehr als 3000 Soldaten auf die Insel Jolo verlegt, wo die Geiseln vermutet werden. Auch ein Krisenbeauftrager aus Berlin ist vor Ort. Nach Informationen von "Bild.de" will die Bundesregierung aber nicht direkt mit den Geiselnehmern verhandeln.

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Kurdische Kämpfer haben die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bei erbitterten Gefechten in der nordsyrischen Grenzstadt Kobane weiter zurückgedrängt. Nach Angaben der oppositionsnahen syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte eroberten die sogenannten Volksschutzeinheiten (YPG) am Donnerstag weitere Straßen im Westen des Ortes, der an die Türkei grenzt. Rund ein Drittel Kobanes soll sich unter IS-Kontrolle befinden, vor einer Woche war von etwa 40 Prozent die Rede.

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Eigentlich sollten die Luftangriffe der USA die Stellungen der ISIS-Terroristen in Kobane treffen. Doch nun sind laut Medienberichten bei den Luftschlägen auch Kurden getötet worden. Mindestens sechs kurdische Kämpfer seien ums Leben gekommen, heißt es auf der irakisch-kurdischen Nachrichtenseite Rudaw.

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Drei niederländische Rocker sind nach Berichten niederländischer Medien in den Irak gereist, um an der Seite der Kurden gegen die Terrormiliz IS zu kämpfen. Der Präsident des Motorclubs No Surrender, Klaas Otto, bestätigte dem niederländischen Fernsehen, dass drei Clubmitglieder im Irak gegen den IS kämpften.

Bei den Männern handele es sich um ehemalige Soldaten. In einem kurdischen Video ist ein Mann in Kampfausrüstung und mit einem Maschinengewehr mit kurdischen Kämpfern zu sehen. Er sagt auf Niederländisch: "Die Kurden werden schon so lange unterdrückt."

Einsatz nicht strafbar

Der Sprecher der niederländischen Staatsanwaltschaft, Wim de Bruin, konnte nicht bestätigen, dass tatsächlich Niederländer gegen den IS kämpfen. Der Einsatz in einer fremden Armee sei - anders als der Kampf für die Terrormiliz - nicht strafbar, sagte er am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa in Rotterdam weiter.

"Der Unterschied ist, dass das (der IS) eine terroristische Organisation ist", erlkäuterte er. "Sollten die Männer jedoch Kriegsverbrechen begehen, würden sie verfolgt", ergänzte De Bruin.

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15/10/2014 10:01 CEST
IS nimmt Vatikan ins Visier

Ein Propaganda-Blatt der Terrormiliz IS nimmt den Vatikan ins Visier. Das berichtet die "Rheinische Post".

Es ist nicht das erste Mal, dass die Miliz dem Kirchenstaat droht. Im September erschien ein Video mit ähnlichem Inhalt.

"Wir werden Rom erobern"

In der Ausgabe, die jetzt erschien, heißt es: "Wir werden euer Rom erobern, eure Kreuze zerbrechen und eure Frauen versklaven, wenn es Allah, der Höchste, gestattet", heißt es in der Publikation mit Namen "Dabiq". Wenn der IS daran scheitere, "dann werden es unsere Kinder und Kindeskinder erreichen, und sie werden eure Söhne als Sklaven auf den Sklavenmarkt schicken".

Der Titel der Ausgabe trägt den Namen "Der gescheiterte Kreuzzug". Auf dem Cover weht eine ISIS-Fahne auf dem Petersplatz in Rom. "Wir werden euer Rom erobern, eure Kreuze zerbrechen und eure Frauen versklaven, wenn es Allah, der Höchste, gestattet", heißt es in dem Artikel.

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Die USA und Russland wollen den Austausch von Geheimdiensterkenntnissen intensivieren, um die Terror-Miliz Islamischer Staat zu bekämpfen.

Das sagte US-Außenminister John Kerry nach einem Bericht des "Wall Street Journal". Zuvor hatte sich Kerry mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow in Paris getroffen.

Es werde auch geprüft, ob Russland mehr im Kampf gegen den ISIS tun könne. Lawrow habe seine Bereitschaft erkennen lassen, mit Waffen oder möglicherweise bei der Ausbildung zu helfen.

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Sechs pakistanische Taliban-Kommandeure haben der Terrormiliz Islamischer Staat ihre Gefolgschaft erklärt. Der Sprecher der pakistanischen Taliban (TTP), Shahidullah Shahid, sagte, neben ihm handele es sich um die Kommandeure der Stammesgebiete Orakzai, Kurram und Khyber sowie die Kommandeure des Distrikts Hangu und der Provinzhauptstadt Peshawar.

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Das türkische Militär hat Luftschläge gegen die verbotene kurdische Arbeiterpartei (PKK) im Südosten des Landes geflogen. Kampfflugzeuge vom Typ F 16 hätten am Montag PKK-Stellungen in Daglica an der Grenze zum Irak angegriffen, meldete die Zeitung Hürriyet am Dienstag. Zuvor hätten die kurdischen Rebellen eine Polizeistation attackiert. Angaben über Tote oder Verletzte gab es zunächst nicht. Es war der erste Luftschlag gegen die PKK, seit die Organisation im März vergangenen Jahres einen Waffenstillstand erklärt hatte.

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Zur Unterstützung der kurdischen Kämpfer in der nordsyrischen Grenzstadt Kobane hat die internationale Koalition neue Luftangriffe gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) geflogen. Wie die syrischen Menschenrechtsbeobachter am Dienstag mitteilten, wurden mindestens drei Stellungen der Dschihadisten im Osten der Stadt getroffen. Die Gefechte zwischen kurdischen Kämpfern und den sunnitischen Extremisten gingen den Angaben zufolge mit unverminderter Heftigkeit weiter. Kobane liegt in Sichtweite der türkischen Grenze. Sollten die IS-Milizen die strategisch wichtige Stadt erobern, hätten sie einen Grenzstreifen von mehr als 200 Kilometern zur Türkei unter ihrer Kontrolle.

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Ein Radikal-Islamist aus Hessen ist nach Recherchen von "Report Mainz" trotz einer elektronischen Fußfessel nach Syrien ausgereist, um sich dort einer Terrorgruppe anzuschließen. Der 24-jährige Salafist hatte dem ARD-Politmagazin zufolge im Juni 2013 ein ARD-Kamerateam in Offenbach angegriffen. Das hessische Justizministerium wollte sich im Laufe des Dienstags äußern.

Nach Ermittlungen wegen Einbruchs hatte ein Ermittlungsrichter den Mann nicht dauerhaft in Untersuchungshaft geschickt, sondern angeordnet, ihn mit einer sogenannten kleinen Fußfessel auszustatten. Diese garantiert aber keine lückenlose 24-Stunden-Überwachung. Der junge Mann sei vermutlich nach Syrien gereist, zitiert der Hessische Rundfunk den Leiter der gemeinsamen Überwachungsstelle der Länder (GÜL) für die Fußfessel, Hans-Dieter Amthor.

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Nach Angaben von Aktivisten sind IS-Kämpfer erstmals ins Zentrum der nordsyrischen Kurden-Stadt Kobane vorgerückt. Die IS-Kämpfer hätten das Kulturzentrum von Kobane erobert und sich in der Stadtmitte festgesetzt, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Montagabend mit.

Die IS-Milizionäre seien vom Osten aus in der Stadt vorgerückt und kontrollierten nun die Hälfte der einstigen Kurden-Hochburg, erklärte der Leiter der Beobachstungsstelle, Rami Andel Rahman.

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Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) brüstet sich mit der Versklavung jesidischer Frauen und Kinder. In einem seit Sonntag im Internet kursierenden Propagandamagazin rechtfertigen die Extremisten die Gefangennahme und den Verkauf von "Abtrünnigen" mit dem islamischen Recht. Ketten müsse jeder um den Hals tragen, "bis er zum Islam finde", heißt es in einem vierseitigen Aufsatz in dem IS-Magazin "Dabiq". Gefangene jesidische Frauen und Kinder seien daher den IS-Kämpfern zugeteilt worden.

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Tausende Menschen starben schon in der umkämpften Grenzstadt in Gefechten zwischen Kurden und IS-Terroristen. Welches Ausmaß der Krieg um den strategisch wichtigen Ort hat, lässt ein kurdischer Kämpfer erahnen, den die "Bild" interview hat. Mindestens zehn Menschen seien von den Terroristen schon geköpft worden, teilte er mit. „Europa und die Welt dürfen diesem Massaker nicht zusehen“, so der Kurde.

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Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) erobert weitere Gebiete in der westirakischen Provinz Anbar. Am Montag hätten die Dschihadisten das Militärlager der Stadt Hit erobert, berichtete die unabhängige irakische Nachrichtenseite Al-Sumaria News unter Berufung auf Militärquellen. Die irakischen Truppen hätten demnach beim Vorrücken der IS-Miliz einen "strategischen Rückzug" angetreten. Nach Angaben der Nachrichtenseite Al-Mada hatten sich Armee und Angreifer "mehrere Stunden lang" Gefechte geliefert.

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Ein deutscher Islamist hat nach übereinstimmenden Angaben von Dschihadisten und Kurden einen der jüngsten Selbstmordanschläge im Nordosten des Iraks verübt. Bestätigen lassen sich die Angaben jedoch nicht.

Die Terror-Expertenplattform SITE berichtete auf ihrer Internetseite, die Terrormiliz Islamischer Staat (ISIS) habe sich zu drei am Sonntag verübten Sprengstoffattacken in der nordöstlichen Region Kara Tepe der Provinz Dijala bekannt.

Auf Twitter wurde derweil ein Foto des Islamisten veröffentlicht, der sich in die Luft gesprengt haben soll:

Dabei soll es sich um einen Konvertit handeln, der in Deutschland zu einem extremen Salafisten wurde.

Laut ISIS seien die Selbstmordattentäter ein Deutscher, ein Türke und ein Saudi gewesen. Die kurdische Gorran-Partei meldete über den Kurznachrichtendienst Twitter, es habe sich um einen Deutschen, einen Türken und einen Tunesier gehandelt.

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Der kurdische Aktivist und Journalist Mustapha Ebdi berichtet bei Facebook, die Straßen des Maktala-Viertels im Südosten Kobanes seien "voller Leichen" von ISIS-Kämpfern. Er warnte, die humanitäre Lage für die Hunderten in der Stadt verbliebenen Zivilisten sei sehr schwierig.

Die Dschihadistengruppe ISIS hat sich laut Aktivisten in der Nacht aus Teilen der umkämpften nordsyrischen Grenzstadt Kobane zurückgezogen. Infolge der internationalen Luftangriffe hätten die ISIS-Kämpfer Viertel im Osten und am Südwestrand der Stadt verlassen, seien aber weiterhin in der Stadt, sagte der Leiter der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Rami Abdel Rahman. Er begründete den Rückzug mit Luftangriffen auf ihre Stellungen vor Kobane, bei denen mindestens vier Fahrzeuge beschädigt worden seien.

Die strategisch wichtige Stadt an der Grenze zur Türkei, die auf Arabisch auch Ain al-Arab heißt, ist seit Wochen stark umkämpft. Trotz heftiger Gegenwehr kurdischer Milizen und internationaler Luftangriffe drangen die ISIS-Dschihadisten am Montag erstmals in die Stadt ein.

US-Generalstabschef Martin Dempsey hatte zuvor gemutmaßt, ISIS werde Ain al-Arab schon bald erobern. „Ich fürchte, Kobane wird fallen“, sagte er in einem Interview mit dem Sender ABC News.

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David L. Phillips, Direktor des Programms für Friedenserhaltung und Menschenrechte an der renommierten Columbia-Universität, glaubt nicht daran, dass die USA mit ihren Luftschlägen ISIS entscheidend schlagen können.

"Blick.de" zitiert den Professor aus einem Interview mit "NBC News": "Das geht nur, wenn man ISIS-Kämpfer am Boden tötet. Und die einzigen, die bisher bewiesen haben, dass sie das können, sind die Kurden."

Solange die türkische Armee nicht eingreife, sei Kobane in grosser Gefahr. Die USA müssten "massive" Luftschläge ausführen, um die Kurden zu unterstützen. Gelinge das nicht, seien die Folgen gewaltig.

"Wenn Kobane fällt, wird es einen gigantischen Genozid geben – Zehntausende werden enthauptet werden", so Phillips weiter. Zudem werde dem IS suggeriert, dass er tun und lassen kann, was er will, "egal, was Obama sagt".

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Nach heftigen Gefechten mit kurdischen Milizionären hat die Terrorgruppe Islamischer Staat (ISIS) nach Angaben von Aktivisten drei Bezirke der seit Wochen umkämpften syrischen Grenzstadt Kobane übernommen. Es handele sich um ein Industriegebiet sowie die östlichen Stadtteile Kani Araban und Makatal al-Dschadida, teilten die oppositionsnahen syrischen Menschenrechtsbeobachter am Dienstag mit. Auf mehreren Gebäuden sei am frühen Morgen die schwarze Dschihadistenflagge gehisst worden.

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Ende September ließ die Terrororganisation IS 49 türkische Botschaftsmitarbeiter frei, die sie im Mai festgenommen hatten. Nun ist klar, warum sich die Terroristen auf diesen Deal eingelassen haben: Laut eines Berichts der britischen "Times" wurden die Geiseln gegen 180 inhaftierte IS-Kämpfer in der Türkei ausgetauscht. Darunter sollen laut "Times" zehn Europäer gewesen sein.

Wie das Onlineportal „20 Minuten.ch“ berichtet, soll sich unter den Freigelassenen der Attentäter Cendrim R. befinden. Der 23-Jährige sei in der Schweizer Stadt Brugg zur Schule gegangen und vergangenes Jahr abgeschoben worden. Im Frühling hatte er zusammen mit einem Deutschen und einem Mazedonier drei Menschen in der Türkei erschossen – darunter einen Soldaten und einen Polizisten. Die Tat sei religiös motiviert gewesen.

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