5 Dinge, die beliebte Menschen anders machen

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Das Geheimnis beliebter Menschen | Thinkstock.com
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Positive Sätze über uns selbst zu hören, ist wie Eiscreme für unser Gehirn. Das haben amerikanische Wissenschaftler herausgefunden.

In einer Studie baten sie Freunde und Verwandte der Teilnehmer darum, zwei Statements über sie zu verfassen: Ein unemotionales ( „Du hast braune Haare“) und eins, das ihre Gefühle zum Vorschein bringt („Du bist die einzige Person, der ich wichtiger war, als sie sich selbst“).

Daraufhin wurden die Teilnehmer an einen MRI-Scanner angeschlossen. Die Ergebnisse zeigten, dass die emotionalen und positiven Statements von demselben Bereich im Gehirn verarbeitet werden, wie... Eiscreme.

Komplimente sind also wie Zucker für unsere Seele. Das Bedürfnis nach Anerkennung und Beliebtheit fängt im Kindergarten an und reicht bis in unseren heutigen Büroalltag.

Damals wollten wir zu den ersten gehören, die in das Völkerball-Team gewählt werden, heute wollen wir zu den Ersten gehören, die zum Mittagessen in die Kantine eingeladen werden.

Worin aber liegt das Geheimnis des Beliebtseins? Was machen beliebte Menschen anders?

Wir haben mit Monika Schubert, Coach für Persönlickeitsentwicklung und Selbstführung und mit Persönlichkeitscoach Birgit Gelbe die Geheimnise beliebter Menschen näher untersucht.

Die Wurzel für das Bedürfnis nach Beliebtheit liegt in dem Wort „Liebe“, sagt Birgit Gelbe. „Jeder Mensch möchte geliebt werden und seine Liebe teilen. Demnach bedeutet beliebt sein, ein Mensch zu sein, den man gerne um sich hat.“

1. „Beliebte Menschen haben ein gutes Gespür dafür, was angemessen ist und womit sie anderen gefallen.“

Laut Schubert geben beliebte Menschen anderen durch ihre Art ein gutes Gefühl. Zudem bringen sie sich in die Gemeinschaft ein, wodurch sie Anerkennung ernten. Das wiederum führt dazu, dass sie ein starkes Selbstbewusstsein entwickeln.

2. Auch scheuen sich beliebte Menschen nicht davor, ihre Schwächen zu zeigen, sagt Birgit Gelbe: „Sie sind bereit, nicht nur ihre Stärke zu zeigen, sondern auch Schwächen zuzugeben und dazu zu stehen.“

Allerdings kann dies auch nach hinten losgehen: „Wenn spürbar wird, dass das sympathische Auftreten aus dem eigenen Bedürfnis nach Anerkennung kommt, kann Beliebtheit auch schlagartig abnehmen.“, sagt Monika Schubert.

3. Ein wichtiger Faktor des Beliebtseins ist die Einbringung in die Gesellschaft. Sei es durch ein ansteckendes Lachen, oder durch einen Witz.

„Wir sind in den Kreisen oder bei anderen dann beliebt, wenn unsere Eigenschaften und Charakterzüge erwünscht sind“, sagt Schubert. Und ob sie erwünscht sind, können beliebte Menschen selbst einschätzen und sich dem Anlass entsprechend verhalten.

Deshalb setzt Beliebtsein nicht zwangsläufig voraus, dass man auch ein extrovertierter Mensch ist, auch wenn diese Eigenschaft anfangs notwenig ist, um sich in einen bestimmten Kreis einzugliedern. Laut Brigit Gelbe haben beliebte Menschen eher die Fähigkeit, achtsam und präsent zu sein.

Erfolgssteigerung durch Beliebtheit?

„Beliebtheit ist ein sozialer Faktor“, sagt Schubert. Deshalb wirkt es sich nicht primär darauf aus, ob man am Arbeitsplatz produktiver ist, oder erfolgreicher. Dennoch könnten laut Schubert soziale Kompetenzen für die Eigenmotivation, die Teamfähigkeit und die Zusammenarbeit am Arbeitsplatz durchaus förderlich sein.

4. Auch Sympathie spielt eine wichtige Rolle, denn beliebt zu sein setzt Sympathie voraus. Das Geheimnis der Sympathie setzt Schubert bei einer Mischung aus „gesunder Selbstliebe und dem daraus entstehenden natürlichen Bedürfnis, anderen Gutes zu tun“, an. Denn wenn man sich selbst als Person wertschätzt und als sympathisch empfindet, ist man bereit, diese Anerkennung und Sympathie an andere weiterzugeben.

Was ist also die Quintessenz für das Beliebtsein?

5. „Verschenkte Zuneigung, Wertschätzung, Anerkennung und Sympathie“, sagt Monika Schubert. Und die Fähigkeit, sich selbst in Frage stellen zu können und sich nicht ständig mit anderen Vergleichen zu müssen, sagt Birgit Gelbe.

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