"Judging America": Fotoserie zeigt, wie falsch unsere Vorurteile sind

Veröffentlicht: Aktualisiert:
Drucken

Vorurteile gibt es überall. Egal, ob es um den Beruf geht, um das Aussehen, um die Herkunft oder das Geschlecht.

Genau diese Schranken im Kopf zeigt der US-Fotograf Joel Pares in seiner Fotoserie „Judging America“. Er hat erfolgreiche Männer und Frauen fotografiert: Einmal so, wie sie wirklich sind. Und einmal, wie sie aufgrund bestimmter Vorurteile beurteilt werden.

Eine erfolgreiche Krankenschwester mit muslimischen Wurzeln wird dabei schnell zur Gotteskriegerin. Ein Harvard-Absolvent zum bewaffneten Gangmitglied - nur weil er eine dunkle Hautfarbe hat.

„Meine Inspiration für diese Serie war die Tatsache, dass Amerika ein Land voller verschiedener Kulturen und Ethnien ist und diese zusammen die Vereinigten Staaten von Amerika bilden“, sagt Pares der Huffington Post.

Er will zeigen, dass die Menschen selbst im Jahr 2014 von Vorurteilen beeinflusst werden. Sie drängen Persönlichkeit und Lebensstil in den Hintergrund.

„Mein Ziel ist es, denen die Augen zu öffnen, die urteilen und sie sehen zu lassen, dass das falsch ist. Sie müssen jemanden erst kennenlernen, bevor sie die Person unter einer bestimmten Kategorie einordnen “, sagt er.


Joel Parés Photography


Joel Parés Photography


Joel Parés Photography


Joel Parés Photography


Joel Parés Photography


Joel Parés Photography


Joel Parés Photography

Seine Arbeit kann man bei Instagram, Facebook und auf seiner Website verfolgen.

Video: Der Videobeweis - Kinder kennen keinen Rassismus

So berichten andere

Psychologie: Der Fluch der Vorurteile | ZEIT ONLINE - Die Zeit

Warum wir Vorurteile nicht loswerden können - Die Welt

Ost und West kommen sich näher - Die Vorurteile bleiben

Integrationsklima gut, aber viele Vorurteile

„Durch eine gemeinsame Sprache können Vorurteile abgebaut werden“