Belästigung auf der Straße: Eine junge Frau fotografiert alle Übeltäter

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Belästigung auf der Straße: Eine junge Frau fotografiert alle Übeltäter | Caroline Tompkins
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Eine junge Frau zog für ihr Studium nach Brooklyn. Das ist nicht die sicherste Gegend in New York. Und bald hatte sie tatsächlich Angst, aus dem Haus zu gehen. Denn Caroline Tompkins musste sich dauernd Sprüche und Beleidigungen von fremden Männern auf der Straße anhören.

Wenn sie jemandem von ihrer Furcht erzählte, bekam sie bloß zu hören: Das ist normal. Du übertreibst. Sei doch dankbar für die Aufmerksamkeit. So sind Männer nun mal.

Tompkins erkannte, dass das eigentliche Problem nicht die Männer auf der Straße waren. Sondern die gesellschaftliche Norm, dass Frauen so behandelt werden dürfen.

Also beschloss sie, etwas dagegen zu unternehmen. Sie fing an, die aufdringlichen Männer zu fotografieren. Dazu holt sie einfach ihre Kamera hervor und kündigt an, dass sie jetzt ein Bild machen werde. Manche Männer laufen weg, manche verdecken ihr Gesicht. Die meisten aber lassen es zu, einige sind sogar stolz darauf.

Hier sind Bilder aus ihrem Projekt "Hey Baby":

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Fotoprojekt "Hey Baby"
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