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23/07/2014 07:45 CEST | Aktualisiert 23/07/2014 08:47 CEST

Crowdfunding-Sensation: Berliner Startup Bonaverde will den Kaffeemarkt revolutionieren - und wird mit Geld überschüttet

Colourbox

Kein Getränk auf der Welt ist so beliebt wie Kaffee. Und in so gut wie keinem anderen Markt steckt so viel Geld wie in dem um die kleine grünen Bohne.

Diesen Markt will das Berliner Startup Bonaverde radikal aufbrechen. Das junge Team hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Es möchte nicht geringeres als den Kaffeegenuss revolutionieren.

Erste Röst-Mahl-Brüh-Kaffeemaschine der Welt

Gelingen soll das mit einer neuen Erfindung. Bonaverde hat die weltweit erste Röst-Mahl-Brüh-Kaffeemaschine entwickelt. Oben füllt man die noch grünen ungerösteten Kaffeebohnen ein und in weniger als einer Viertelstunde kommt unten gemahlenes Pulver raus.

Hinter dem Konzept der Jungunternehmer steckt nicht nur die Idee, Kaffee so frisch wie möglich zu genießen, sondern auch der Wunsch, Kaffeebauern auf der ganzen Welt zu unterstützen - und ihnen Unabhängigkeit zu gewährleisten.

bonaverde

Kunden von Bonaverde werden online mit den Kaffeebauern direkt in Verbindung gebracht und wissen so genau, wo ihre Kaffeebohnen herkommen. Es gibt keine Zwischenhändler; die Bauern können ihre Ernte ohne Umwege an Verbraucher am anderen Ende der Welt verkaufen.

700.000 Dollar bei Kickstarter-Kampagne

Alles begann im November 2013. Bonaverde startete als eines der erfolgreichsten Crowdfunding-Projekte in Europa überhaupt. Bei einer Kickstarter-Kampagne sammelte das Startup innerhalb kürzester Zeit fast 700.000 Dollar ein und vervierfachte damit sein Funding-Ziel von 135.000 Dollar.

Die Idee der jungen Unternehmer klingt in der Tat revolutionär: Sie wollen einen Markt umkrempeln, in dem 100 Milliarden Dollar stecken.

"Nur der Kunde kann die Marktmacht aufbrechen"

Hans Stier, der Gründer von Bonaverde, erklärte im Dezember 2013 im Gespräch mit der Huffington Post, nur der Kunde selbst könne die Marktmacht brechen. “Die Crowdfunding-Kampagne hat uns in dieser Hinsicht sehr viel Mut gemacht. Wir haben die Sache bei Kickstarter online gestellt und schon nach zehn Minuten hatten wir 20.000 Dollar zusammen.”

Nun ist das Startup den nächsten Schritt gegangen und sucht über die Crowdfunding-Plattform Seedmatch Investoren für die Bonaverde-Kaffeerevolution.

Bonaverde on Seedmatch from Bonaverde on Vimeo.

Die Geschwindigkeit, mit der das Projekt hier Geld einsammelt, ist noch deutlich höher als bei der ersten Aktion. 4 Minuten nach der Freischaltung war bereits die erste Fundingschwelle in Höhe von 100.000 Euro übertroffen. Und nach nicht einmal 10 Stunden erreichte das Projekt das Fundingziel von 500.000 Euro.

Das neue Ziel ist eine Million Euro. Sollte die Begeisterung der Investoren so groß sein wie bisher, dürfte das Startup auch das in Kürze erreicht haben. 3000 Kaffeefans haben die Maschine schon vorbestellt, bis Ende des Jahres sollen alle Vorbestellungen ausgeliefert sein.

Auch auf HuffingtonPost.de: Preis-Explosion - Wird Kaffee bald zum Luxusprodukt?

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