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Google macht es schwieriger, Pornos zu finden

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Google macht es schwieriger, Pornos zu suchen
Google macht es schwieriger, Pornos zu suchen

Weniger Pornos bei Google: Diese Woche hat Google Werbung verbannt, die „grafische Darstellungen von sexuellen Handlungen“ beinhalten. Darunter fasst Google nicht nur harte Pornografie, sondern auch Wörter wie „Selbstbefriedigung“, „genital, anal und orale sexuelle Aktivität“.

Das bedeutet: Webseiten, die diese Art von Material anbieten, werden künftig nicht mehr in der Lage sein, Werbung mit AdWords, Googles riesigem Werbenetzwerk, zu schalten. Somit gibt es keine Sex-Werbung mehr, die zum Beispiel neben den Suchergebnissen platziert wird.

Auch Werbung, die keine expliziten Worte beinhaltet, aber zu Pornos verlinkt, wird nicht länger erlaubt sein. Allerdings werden Werbeanzeigen für Strip Clubs, Tabledance-Bars, „nicht-intime Massagen“ und „sexuelle Dating-Seiten“ weiterhin erlaubt sein.

Porno-Industrie fühlt sich überrumpelt

Google hat diese Änderungen bereits im März angekündigt. Das Blog „Search Engine Land“ berichtet, dass Werbekunden vor einigen Wochen erinnert worden seien.

Trotzdem fühlen sich einige Vertreter der Porno-Industrie überrumpelt.

Porno-Liebhaber suchen lieber bei Bing nach Pornos

„Ich war überrascht“, sagte Theo Sapoutzis, Chef von AVN Media Network dem Sender CNBC. AVN Media Networks bezeichnet sich selbst als „weltweit größten Verbreiter von Nachrichten über Erwachsenenunterhaltung“.

„Ich war einer der ersten Werbekunden für AdWords im Jahr 2002. Es ist etwas, das für 12 Jahre (unberührt) war, so dass Sie solche Änderungen einfach nicht erwarten.“

Der Richtungswechsel passt zu Googles Entscheidung, die es schwieriger machte, pornografische Bilder zu finden. 2012 änderte Google seinen Algorithmus - nämlich so, dass Nutzer, die Erwachsenenunterhaltung finden wollten, in ihren Suchbegriffen präziser werden mussten.

Diese Änderungen haben nach Angaben von „The Daily Dot“ dazu geführt, dass Porno-Suchende „in Scharen zur Suchmaschine Bing strömten“.


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