Diese 22 Bilder zeigen das unfassbare Ausmaß des Flüchtlingsdramas in Europa

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Wenn es Europa nicht interessiert, dass im Mittelmeer die Leichen von Hilfesuchenden herumschwimmen, ist Europa es nicht würdig, eine Zivilisation genannt zu werden.

Diesen Gedanken hat der italienische Regierungschef Matteo Renzi formuliert. In Italien sind allein in diesem Jahr 55.000 Flüchtlinge angekommen.

30.000 Migranten sind dagegen in den vergangenen zehn Jahren auf dem Weg übers Mittelmeer nach Italien verschwunden. Oder umgekommen.

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    Im Mai 2014 brachte die italienische Marine auf ihrem Schiff "Grecale" Flüchtlinge ins sizilianische Catania. Viele hatten die Überfahrt von Afrika nach Italien mit dem Leben bezahlt.
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    Die Leichenwagen stehen schon Schlange. 17 Schiffbrüchige hat die Marine geborgen.
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    206 Flüchtlinge haben die Überfahrt überstanden.
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    Unter den Geretteten: ein Säugling.
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    Auf dem Deck der "Grecale" sitzen die Afrikaner dicht gedrängt. Auf den klapprigen Booten, in die Schleuser ihre "Kunden" zwingen, sieht es in der Regel noch schlimmer aus.
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    Die Helfer wirken mit ihren Schutzanzügen wie aus einer anderen Welt.
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    "Gracale"-Kapitän Stefano Frumento spricht mit Journalisten. Diesmal interessiert sich die Weltpresse. Sonst oft nicht.
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    Im Bus werden die Geretteten vom Schiff weggefahren. Auf sie warten überfüllte Lager.
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    Viele Flüchtlinge steuern nicht Sizilien, sondern das näher an Afrika gelegene Lampedusa an. Doch auch da risikieren die Flüchtlinge ihr Leben.
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    Andere Flüchtlinge setzen statt auf den so oft tödlichen Weg übers Meer auf die Flucht in die spanische Enklave Melilla in Nordafrika.
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    Die Stadt ist massiv gesichert. In ihrer Verzweiflung versuchen Flüchtlinge trotzdem, den hohen Zaun zu überwinden. Wenn es nicht gelingt, versuchen sie es wieder, mit verschiedenen Taktiken. Kürzlich rannten 800 Flüchtlinge gleichzeitig auf den Zaun zu. Nur 10 schafften es an den Wachen vorbei.
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    Viele verletzten sich dabei. Die Zäune sind mit messerscharfem Metall besetzt.
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    Außerdem drohen die Flüchtlinge aus großer Höhe abzustürzen.
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    Diese Familie ist vor dem syrischen Bürgerkrieg geflohen und soll nun von Melilla aufs spanische Festland gebracht werden.
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    Genauso dieser Junge.
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    Andere Syrer versuchen im Freien vor dem Auffangzentrum in Melilla Schlaf zu finden.
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    Sie liegen auf dem Boden, schützen sich mit Decken vor der Kälte.
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    Das Auffangzentrum für Flüchtlinge in Melilla ist vollkommen überfüllt. Eigentlich ist es auf 480 Personen ausgelegt. Zweitweise waren viermal so viele dort.
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    Wer es aufs Festland geschafft hat, muss sich oft illegal ein Auskommen sicher, wie hier diese Einwanderer in Madrid, die gefälschte Markentaschen verkaufen.
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    Ähnliche menschliche Dramen wie in Italien spielen sich auch im französischen Calais ab. In der Nähe des Fährhafens campieren im Oktober 2013 Flüchtlinge, von denen die meisten aus Afrika stammen.
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    Weil die Regierung Anfang des Jahrtausends ein Zentrum des Roten Kreuzes geschlossen hatte, gründete sich die Gruppe "Salam" ("Willkommen"), um den Migranten zu helfen.
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    Dicht gedrängt warten die Einwanderer auf das Essen, das Salam ihnen anbietet.

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