Tea-Party-Kandidat findet es okay, Homosexuelle zu steinigen

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SCOTT ESK
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Der Amerikaner Scott Esk möchte die republikanische Tea Party im Repräsentantenhaus vertreten, am 24 Juni finden die Vorwahlen statt. Auf seiner Webseite schreibt der Kandidat aus Oklahoma: „Gott macht Gesetze, nicht die Regierung.“

Eins dieser Gesetze ist, seiner Meinung nach, dass man Homosexuelle steinigen darf.

Die Zeitung „The Moore Daily“ hat einen Kommentar Esks auf einen Facebook-Post über den Papst entdeckt.

Der Papst fragte damals: Wer bin ich, um über Homosexuelle zu urteilen?

"Halten Sie es für richtig?"

Es entwickelte sich eine Diskussion, in der Esk zuerst Bibelstellen über die Rolle von Mann und Frau zitierte, die scheinbar die harte Bestrafung von Homosexuellen dulden.

Später wurde Esk dann gefragt: "Nur um sicherzugehen, halten Sie es für richtig, Homosexuelle zu exekutieren, wahrscheinlich per Steinigung?"

Und Esk antwortete: "Ich denke, wir wären total im Recht, wenn wir es tun würden."

"Das geht gegen den Libertarismus, ich weiß, und ich bin weitgehend libertär. Aber als Nation Dinge zu ignorieren, die es wert sind, mit dem Tod bestraft zu werden, ist sehr töricht.“

Unheimliches Comeback der Tea Party

Auf Nachfrage des „Moore Daily“ betonte Esk noch einmal, dass Gott in der Bibel tatsächlich die Steinigung dulde. Er ergänzte aber, dass er selbst keine Pläne habe, dieses Strafmittel ins Gesetz von Oklahoma einzuführen.

In der Tea Party dürfte Esk leider nicht der Einzige mit so kruden Gedanken sein. Und die populistische Hardliner-Truppe gewann zuletzt wieder an Einfluss in den USA.

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