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74 Schießereien an Schulen: Diese Karte zeigt die traurige Wahrheit über Waffengewalt in den USA

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Es war im Dezember 2012, als ein Amoklauf an der Sandy-Hook-Grundschule im US-Bundesstaat Connecticut ganz Amerika schockierte: Der 20-jährige Adam Lanza töte 20 Grundschulkinder, sechs Angestellte der Schule, seine eigene Mutter und schließlich sich selbst. Dabei benutzte der Täter ein halbautomatisches Gewehr und zwei Pistolen, die aus dem legalen Besitz seiner Mutter stammten.

US-Präsident Barack Obama zeigte sich bestürzt: Er versprach, dass seine Regierung "wirkungsvolle Maßnahmen" ergreifen würde, um solche Taten künftig zu verhindern.

Passiert ist seitdem so gut wie nichts. Immer wieder kommen Nachrichten aus Amerika von Schießereien an Grundschulen, High Schools oder Colleges ums Leben (all diese Bildungseinrichtungen werden in Amerika auch kurz "Schools" genannt).

74 Fälle in 18 Monaten

Auf dieser Karte ist zu sehen, wie häufig Menschen durch Waffengewalt an amerikanischen Bildungseinrichtungen zu Schaden kommen. In den vergangenen 18 Monaten gab es 74 solcher Fälle. In den meisten Fällen waren Schüler an so genannten "K12-Schulen" betroffen, also Kinder und Jugendliche bis zur zwölften Schulklasse.

Die bisher jüngste Tat ereignete sich am Dienstag im US-Bundesstaat Oregon. Bei einer Schießerei an einer High School kamen zwei junge Menschen ums Leben.

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