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Staatsanwalt klagt zehn Rocker wegen Mordes an

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Nach "Bild"-Informationen hat die Staatsanwaltschaft den Berliner Rockerboss Kadir P. (30) wegen Anstiftung zum Mord angeklagt. Zehn mutmaßliche Komplizen, neun davon Mitglieder der „Hells Angels“, wegen gemeinschaftlichen Mordes.

Am 10. Januar war Tahir Ö. († 26) in einem Berliner Wettbüro beim Kartenspielen erschossen worden. 13 Männer stürmten den Laden, der erste von ihnen, Recep O., soll acht Mal auf das Opfer gefeuert, dafür 25.000 Euro bekommen haben.

Aufgrund einer Videoüberwachung konnten die mutmaßlichen Täter festgenommen werden. Unter ihnen auch Kassra Z., genannt „der Perser“. Der Rocker stieg in der U-Haft aus der Szene aus, ist jetzt Kronzeuge des Verfahrens.

Lebenslange Haft?

Laut Anklage (69 Seiten) soll Kadir P. den Mord in Auftrag gegeben haben. Das Motiv: Rocker-Rache. Tahir Ö. hatte drei Monate zuvor zwei Mitglieder der „Hells Angels“ mit einem Messer verletzt.

Bei einer Verurteilung drohen den Rockern lebenslange Haftstrafen.

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