Huffpost Germany

Hitzegewitter: Hier erwarten Sie heute schon Unwetter mit Hagel und Sturmböen

Veröffentlicht: Aktualisiert:
Print Article

Das heißeste Pfingst-Wochenende seit 50 Jahren beschert ganz Deutschland Temperaturen bis 35 Grad. Doch die Hitze hat auch Nebenwirkungen. Schon am Sonntagnachmittag muss in einigen Regionen mit Gewittern gerechnet werden.

Nördlich einer diagonalen Linie vom Hunsrück bis zur Ostsee seien am Nachmittag Hitzegewitter, Starkregen und Hagel zu erwarten, sagte Tobias Reinartz vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. Keller und Straßen könnten überflutet werden, Schäden durch bis zu vier Zentimeter große Hagelkörner seien möglich, so der Meteorologe.

Am Pfingstmontag vielerorts kräftige Gewitter erwartet

Am Pfingstmontag kann es nach DWD-Vorhersage in der Mitte Deutschlands ordentlich gewittern, am Abend auch im Westen und Nordwesten. Im Rest des Landes scheint wieder die Sonne. Dabei bleibt es heiß mit Temperaturen zwischen 30 und 36 Grad. Nur im Nordwesten und an den Küsten ist es etwas kühler.

Am Dienstag erwarten die Meteorologen kräftige Schauer und Gewitter bei bis zu 35 Grad im Osten und Südosten. In der Nacht zum Mittwoch soll es in der Nordwesthälfte regnen und Gewitter geben, am Tag eher in der Südosthälfte des Landes. Die Temperaturen erreichen maximal 32 Grad im Osten und Süden.

Wärmer als in Portugal und Italien

In Portugal war es am Sonntag laut DWD mit 22 bis 26 Grad deutlich kühler, in Spanien und Italien lagen die Werte mit etwas über 30 Grad ähnlich hoch wie in Deutschland. Hier war es am Samstag im Schwarzwald am heißesten: Rekordhalter war Emmendingen-Mundingen mit 32,8 Grad am Nachmittag. In der Nacht fielen die Temperaturen nirgendwo unter 15 Grad, am wärmsten blieb es mit 21,6 Grad im Weinbiet in Rheinland-Pfalz.

Seit 1961 führt der DWD eine Statistik über das Pfingstwetter. Das Datum ist nicht immer gleich: Pfingsten gehört zu den beweglichen Festen und ist immer sieben Wochen nach Ostern. Bisher war Pfingsten 1979 mit bis zu 33,9 Grad am heißesten, dicht gefolgt von den Jahren 2000 und 2003.

Auch auf HuffingtonPost.de: Wetterphänomen - Wen trifft der Saharasand in Deutschland?

 
Sponsored Post