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Ikea weiß, wann Sie Sex haben oder auf der Toilette arbeiten

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Ikea hat eine Studie zu den morgendlichen Gewohnheiten von Großstädtern veröffentlicht | dpa

Fünf Prozent der Berliner haben Sex am Morgen und brauchen eineinhalb Stunden, um in die Gänge zu kommen. New Yorker arbeiten am häufigsten auf der Toilette. Und Frauen in Moskau tragen fast so viel Parfüm wie Pariser Mademoiselles.

"Kenne deine Kunden!", dachte sich Ikea - denn die Fakten oben stammen alle aus einer Studie des schwedischen Möbelhauses.

Für die Umfrage mit dem Motto "Life At Home" hat Ikea jeweils mehr als 1000 Menschen in den Großstädten Berlin, London, Moskau, Mumbai, New York, Shanghai und Stockholm befragt und die Ergebnisse mit bisheriger Ikea-Forschung ergänzt.

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Der Möbelhersteller hat in der Vergangenheit schon ähnliche Umfragen veröffentlicht. Doch diese Studie ist ehrgeiziger - und enthält seltsamere Fragen. Frühere Berichte enthielten banalere Fragen - etwa welcher Raum einer Wohnung am häufigsten genutzt wird.

Diesmal hingegen geht um schnellen Sex am Morgen, um die Traumanalyse beim Frühstückstisch (in anderen Städten kaum ein Thema, in Berlin schon, wahrscheinlich wegen des Einflusses von Sigmund Freund, spekuliert Ikea), Umarmungen von Pärchen am Morgen (80 Prozent wollen umarmt werden, Zeit finden aber nur 43 Prozent) und das Duschverhalten (die Mehrheit der Berliner steht 14 Minuten unter der Brause).

Hier sind die Ergebnisse der Ikea-Studie grafisch aufbereitet.

Natürlich fragte Ikea auch nach weniger privaten Dingen. Nur jeder zwanzigste Berliner verbindet etwa Technologie mit Stress. Menschen in Shanghai, Mumbai oder New York haben doppelt so häufig Stress wegen PCs oder Smartphones. Durchschnittlich nutzen die Bewohner der acht Großstädte morgens elf Minuten ihre Smartphones, Tablets oder anderen technologischen Geräte.

Die Ergebnisse aller Städte zeigen laut Ikea, dass Badezimmer und Toilette die einzig wahren Plätze für Privatsphäre seien. Das läge daran, dass einerseits viele Wohnungen immer kleiner würden und andererseits die größeren Wohnungen immer offener gestaltet seien.

"Ikeas Vision ist ein besserer Alltag der Menschen, und der Alltag startet morgens", sagte Mikael Ydholm vom Ikea-Forschungsteam der Huffington Post. Mit der Umfrage "wollten wir unser Wissen teilen und eine Debatte antreiben".

Die Forscher waren überrascht, welch "große Lücken" es gibt zwischen dem, was die Menschen morgens tun wollen und tatsächlich tun, sagte Ydholm.

Auf die Frage, warum Sex und WC-Zeiten mit in die Umfrage gehörten, sagte Ydholm: "Wir wollten jede Art von Aktivität abdecken, die Menschen morgens ausüben." Man habe nicht auf etwas Intimes abgezielt. Ähnliche Studien seien auch für die Zukunft geplant.

(mit Material der Huffington Post USA)

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