Facebook kann durch Statistiken angehende Beziehungen erkennen

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Soziale Netzwerke sind Datenkraken

Jede Interaktion, jeder Like, jeder Partybesuch, jedes peinliche Foto wird gespeichert.
Gerade Facebook ist für solche Praktiken bekannt. Viele User sind sich darüber bewusst, partizipieren aber trotzdem.

Aussagen wie: „Was soll Zuckerberg schon mit meinen Daten anfangen?“, hört man da. Oder auch: „Solange keine peinlichen Fotos von mir im Internet sind, habe ich da kein Problem.“

Eine Auswertung von anonymisierten Userdaten, die Facebook selbst veröffentlichte, zeigt nun, wie viel der Konzern wirklich weiß, beziehungsweise: was er aus diesen Daten lesen kann.

Aus der Interaktion zwischen zwei Usern kann Facebook eine sich anbahnende Beziehung erkennen. Während alles noch ein (heißer werdender) Flirt ist, steigt der Traffic zwischen den Protagonisten kontinuierlich an – um dann schlagartig abzufallen, sobald die frische Beziehung verkündet wurde.

Facebook erklärt sich das mit der nun öfter zusammen verbrachten Zeit, die eine Kommunikation über das Internet unnötig macht.

Facebook kann auch das „Glück“ der Beziehung messen

Für die Statistik wurden die Posts der Partner auf die darin enthaltenen positiven Wörter untersucht. Für die durschnittliche Beziehung steigt dieser Wert nach dem schicksalhaften „Tag 0“ rapide an. Die Menschen sind glücklicher und zeigen das auch in ihren Posts.

Solche Statistiken sind natürlich nur auf den großen Durchschnitt der Facebook-Gemeinde anwendbar. Jeder User verhält sich unterschiedlich und daher kann der häufiger werdende Kontakt mit einem Menschen noch kein Beweis für eine beginnende Romanze sein.

Dennoch zeigt die Grafik, wie viel man doch aus unseren Interaktionen lesen kann – obwohl wir uns selber vielleicht gar nicht über diese Umstände bewusst sind.

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