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Nasa-Studie: Warum unsere Zivilisation bald untergeht

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Nasa-Studie sagt Untergang der Welt voraus | Shutterstock
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Unsere Zivilisation ist verdammt. Unvermeidlich, zumindest laut einer Studie der US-amerikanischen Weltraumorganisation Nasa. Im Kern sagt sie, dass unser liebgewonnenes Level an ökonomischem und ökologischem Wohlstand ziemlich sicher nicht gehalten werden kann. Heißt: Die fetten Jahre sind vorbei. Und zwar schon sehr bald.

Die Forscher entwickelten für die Studie ein Modell, das mit Variablen über Klima und Ressourcen Rückschlüsse auf die Stabilität unseres Wohlstandes zulässt - und somit eine Art Prognose zulässt. Das eindeutige Ergebnis: In fast allen Szenarien stand unserer Welt eine düstere Zukunft mit unlösbaren Problemen bevor.

"So ziemliches jedes Modell, das unsere Realität heute widerspiegelt, läuft auf einen Kollaps hinaus", heißt es im Report. Der Prozess vom Auf- und Abstieg von Zivilisationen ist ein Zyklus, der mathematisch und historisch belegt werden kann, heißt es am Anfang des Berichts.

"Der Fall des Römischen Reiches, sowie der Han-, Maurya- und Gupta-Reiche, als auch viele entwickelte mesopotamische Reiche sind alle Belege dafür, dass fortschrittliche, komplexe und kreative Zivilisationen zerbrechlich und unbeständig sind."

Federführender Forscher der Studie ist der Mathematiker Safa Motesharri, dessen Arbeit das Goddard Space Flight Center der Nasa finanzierte und die das Fachmagazin Ecological Economics journal erstmals veröffentlicht. Kernfrage seiner Forschung: Welche Faktoren bringen große Zivilisationen zu Fall?

Dazu analysierte er Faktoren wie Bevölkerungswachstum, Klimawandel und Naturkatastrophen und den Zugang zu Wasser, Landwirtschaft und Energie. Forscher Motesharri fand heraus, dass eben diese Faktoren besonders dann großen Schaden anrichten können, wenn mehrere gleichzeitig wirken. Unter diesem extrem vereinfachten Modell scheint unsere Zivilisation - sagen wir - verdammt.

"Unsere Zivilisation war auf einem nachhaltigen Weg. So sah es zumindest lange Zeit aus. Aber selbst wenn wir den Prozess der Ressourcen-Erschöpfung verlangsamen und von einer kleinen Elite ausgehen, konsumiert diese Elite zu viel. Das führt zu ein Hungersnot der großen Masse, durch die unsere Gesellschaft kollabieren kann."

Die Elite hat ein großes Interesse daran, das derzeitige Modell am Leben zu erhalten - auch wenn es zum Scheitern verurteilt ist. Genau das wird das Problem nur verschlimmern. Während einige zwar auf den Untergang hinweisen und das System ändern wollen, um eben diesen zu vermeiden, werden Eliten und deren Unterstützer auf die lange Flugbahn des Systems hinweisen, um nichts zu ändern, heißt es im Bericht.

Naja, vielleicht retten uns ja die Roboter.

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