Offener Brief: 27 Nobelpreisträger greifen Putin wegen Anti-Homo-Gesetz an

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27 Nobelpreisträger haben einen offenen Brief an Russland Präsidenten Wladimir Putin geschickt | dpa
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LONDON - 27 Nobelpreisträger haben in einem offenen Brief an Präsident Wladimir Putin gegen die russische Politik gegenüber Lesben und Schwulen protestiert. Der Brief wurde am Dienstag in der britischen Zeitung "The Independent" veröffentlicht. Zu den Unterzeichnern gehören die Literaturnobelpreisträger Herta Müller (60) aus Deutschland und John Coetzee (73) aus Südafrika.

"Dieser Brief wurde geschrieben, um zu zeigen, dass viele hochrangige Mitglieder der Wissenschaftsgemeinde sich solidarisch zeigen mit Politikern, Künstlern, Sportlern und vielen anderen, die bereits ihre Ablehnung gegenüber den Aktionen der russischen Regierung gegen ihre homosexuellen Bürger zum Ausdruck gebracht haben", heißt es in dem Papier.

Die Unterzeichner wenden sich wenige Wochen vor Beginn der Olympischen Winterspiele im russischen Sotschi vor allem gegen das russische Gesetz, das seit vergangenem Jahr sogenannte homosexuelle Propaganda landesweit unter Strafe stellt.

Den Brief können Sie hier in voller Länge lesen.