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Hören Sie 2014 damit auf, sich diese Dinge einzureden

jik/HuffPost USA  |  von Leigh Newman Veröffentlicht:

1. „Ich spare meine Urlaubstage für eine Reise nach Indien (im nächsten Jahr)!“

Wer sich seine Urlaubstage für eine Reise nach Indien, Hawaii oder ein anderes Traumziel aufhebt, bereichert seinen öden Arbeitstag mit einer kribbelnden Vorfreude – wenn nicht gar einem triumphalen Gefühl. Man arbeitet auf ein großes (anstehendes) Ziel hin! Man wird sich (bald) dafür belohnen!

Doch leider geraten die Wörter in Klammern schnell in Vergessenheit. Klar, Sie heben sich Ihre Tage auf, und wenn es nächstes Jahr nicht klappt, dann eben das Jahr darauf. Allerdings sind Sie dann natürlich völlig ausgepowert, weil Sie sich keine Auszeit gegönnt haben – oder aber Ihre Urlaubstage sind bis dahin verfallen. Machen Sie es dieses Mal besser und legen Sie ein Datum fest: „Ich hebe mir meine Urlaubstage auf, um 2015 eine lange Reise zu machen.“ Fügen Sie dann den folgenden Satz hinzu: „Und habe mir bereits ein nicht stornierbares Flugticket gekauft!“

2. „Herr Meyer ist so inkompetent.“

Der Hintergrund zu diesem Satz: Herr Meyer prüft seine E-Mails nicht auf Rechtschreibfehler, bevor er sie an Kunden schickt! Herr Meyer verursacht jedes Mal einen Papierstau, wenn er den Drucker verwendet! Mit anderen Worten: Herr Meyer ist inkompetent! Diese Schlussfolgerung führt normalerweise zu weiteren Schlussfolgerungen, wie beispielsweise: Herr Meyer macht schon Fehler bei kleinen Aufgaben, also kann man ihm auch nichts Größeres anvertrauen. Ich kann mit diesem inkompetenten Kerl einfach nicht mehr zusammenarbeiten!!!

Natürlich können Sie ihm das nicht ins Gesicht sagen. Das wäre gemein und höchst unprofessionell. Also behalten Sie es für sich und ärgern sich im Stillen monatelang darüber. Viel besser wäre es jedoch, zu dem Punkt zurückzukehren, an dem Sie sich eine Meinung zu Herrn Meyer gebildet haben. Herr Meyer prüft seine E-Mails nicht auf Rechtschreibfehler, bevor er sie an Kunden schickt! Herr Meyer verursacht jedes Mal einen Papierstau, wenn er den Drucker verwendet! Gehen Sie dann zu Herrn Meyer und sprechen Sie mit ihm über die Lösung dieser Probleme (und nicht über die Lösung des Problems „Herr Mayer“). Und zwar, ohne dabei hinter jeden Satz ein Ausrufezeichen zu setzen.


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