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Niedersachsen: Känguru weggelaufen

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KNGURUH
Im niedersächsischen Bakum ist ein Bennett-Känguruh ausgebüxt - und treibt sich seitdem herum | Shutterstock

BAKUM - In Niedersachsen ist bereits im Oktober ein Känguru aus einer tierpädagogischen Einrichtung ausgebüxt - und zieht seitdem die freie Wildbahn einer Rundum-Betreuung vor.

Zwar gibt es immer wieder Hinweise auf den Ausreißer, bisher gelang es aber nicht, ihn einzufangen. Denn das kleine Bennett-Känguru lässt sich so gut wie immer erst in der Dämmerung oder nachts blicken. Im Dunkeln sei es zu riskant, mit dem Betäubungsgewehr auf das Tier zu zielen, sagte der Besitzer Mike Döllmann am Freitag der Nachrichtenagentur dpa in Bakum nahe Vechta. "Es ist so unwahrscheinlich schnell. Nachts ist die Gefahr sehr groß, dass wir es anschießen, aber nicht mehr finden."

Auch Lamas in Obhut des Besitzers

Winterliche Temperaturen machen dem Beuteltier Döllmann zufolge wenig aus. Kängurus könnten sich von Pflanzen ernähren und auch Temperaturen bis zu minus 15 Grad aushalten. Auch die örtliche Polizei beschäftigt sich mit dem Fall. "Es haben sich schon einige Anrufer gemeldet und berichtet, bei mir sitzt ein Känguru auf der Terrasse", berichtete ein Sprecher.

Die Beamten geben dann die Telefonnummer des Besitzers heraus. Der Pädagoge arbeitet unter anderem auch mit Lamas, Hühnern und Ponys.

 
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