Niemanden kennen wir so gut wie uns selbst? Falsch! Lassen Sie sich überraschen von diesen Fakten über den weiblichen Körper.

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  • Die weibliche Vagina und Haie haben etwas gemeinsam

    Der natürliche "Schmierstoff" der Vagina besteht aus Schweiß, Talg, dem sogenannten "Zervixschleim", abgestorbenen Hautzellen, Harnstoff, Säuren, komplexen Alkoholen, chemischen Verbindungen namens Ketonen sowie - Achtung: Squalen. Nie gehört? Nun, diese organische Verbindung ist nicht nur beim Menschen zu finden, sondern wurde auch in der Leber von Haien gefunden. Und nun lernen Sie noch etwas über den Körper des Hais: Dieses aus Haileber-Öl gewonnene Squalen wird bisweilen als eine Art "Weichmacher" Feuchtigkeitscremes hinzugefügt. Die <a href="http://www.cancer.org/treatment/treatmentsandsideeffects/complementaryandalternativemedicine/pharmacologicalandbiologicaltreatment/shark-liver-oil" target="_blank">amerikanische Krebsgesellschaft hat zudem herausgefunden, </a>dass das Squalen menschliche Zellen vor der zerstörerischen Wirkung von Chemotherapie-Medikamenten schützt, ohne deren Wirksamkeit einzuschränken.

  • Sie hören mit beiden Gehirnhälften zu

    Forscher an der Medizinschule der Universität von Indiana haben sich näher angeschaut, was mit den Hirnen von Männern und Frauen geschieht, während sie einer Passage eines John-Grisham-Romans lauschen. Während die männlichen Gehirne überwiegend in der linken Gehirnhälfte Aktivität zeigten, war bei den Frauen zusätzlich auch die rechte Hälfte aktiv (die unter anderem als Sitz der Kreativität gilt). Könnte der Grund sein, warum Frauen immer zugesprochen wird, zu "hören", was in einer Konversation eigentlich ungesagt bleibt.

  • Auf Fotos sehen Frauen jünger aus als Männer

    Die schlechte Nachricht zuerst: Wegen der hormonellen Veränderungen verlieren Frauen in der Menopause das Collagen in der Haut viel schneller als Männer. Aber Achtung: Trotzdem sehen Männer im gleichen Alter in der Regel älter aus, hat eine US-Autorin namens Patricia Barnes-Svarney herausgefunden. Warum? Die männliche Haut ist dicker und zeigt deshalb eher Gesichtslinien und Altersflecken an - und das regelmäßige Rasieren und Benutzen von Aftershave macht sich ebenfalls bemerkbar.

  • Unsere Hormone helfen uns, den richtigen Zahnarzt-Termin zu finden

    Wenn Sie sich einen Zahn ziehen lassen müssen, greifen Sie zum Kalender. Die weiblichen Östrogene machen Frauen anfällig für sogenannte "trockene Alveole": Das ist, einfach gesprochen, eine äußerst schmerzhafte Komplikation nach der Zahnentfernung, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alveolitis_sicca" target="_blank">bei der sich das sogenannte knöcherne Zahnfach entzündet.</a> Deshalb empfehlen Mediziner, das Zähneziehen auf die letzte Woche des Menstruationszyklus zu legen (Tage 23 bis 28), dann ist der Östrogen-Pegel am niedrigsten.

  • Sie können nichts für Ihre Spinnen-Phobie! Wirklich!

    Sie finden Spinnen in Wahrheit ganz zauberhaft - und trotzdem rufen sie bei Ihnen Gänsehaut hervor? Nun, nach Erkenntnissen von Forschern der <a href="http://www.cmu.edu/index.shtml" target="_blank">Carnegie Mellon Universität </a> können Sie sich dagegen schlicht nicht wehren. Die Wissenschaftler haben die instinktiven Reaktionen auf Insekten gemessen, indem sie elf Monate alten Babys Fotos von Spinnen sowie Illustrationen lachender und ängstlicher Gesichter zeigten. Sie fanden heraus: Weibliche Babys lernten viel schneller, die Spinnen mit den negativen Gesichtsausdrücken zu assoziieren. Den Forschern zufolge hat das wohl damit zu tun, dass evolutionshistorisch die Frauen dafür zu sorgen hatten, ihre empfindlichen Kinder vor Schlangen, Spinnen und anderem gefährlichem Getier zu schützen, während ihre Männer auf der Jagd waren.

  • Sie haben ganz schön viele Eingeweide

    Männer und Frauen haben natürlich die gleichen Verdauungstrakt-Bestandteile (Magen, Leber, Gallenblase, Dickdarm). Aber der sogenannte Sigma-Darm, der letzte Teil des Dickdarms, ist bei Frauen meist länger. Insgesamt haben sie mehr "Zeug" auf weniger Platz verteilt, hat Magen-Darm-Spezialistin Cynthia Yoshida herausgefunden. Das weibliche Verdauungssystem hat folglich nicht so viel Raum, um sich auszubreiten, wenn es mit zu viel Luft oder Essen gefüllt ist. Deshalb haben Frauen häufiger Ärger mit der Bauchgegend.

  • In Ihrer Genitalgegend wird es nie exzessives Gestrüpp geben

    Warum? Weil die weiblichen Schamhaare nach etwa drei Wochen ausfallen. Das ist nur ein Bruchteil der Lebenserwartung der Kopfhaare - die liegt bei etwa sieben Jahren.