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24/10/2013 18:03 CEST

GEZ-Gebühr: ARD hat aufgeschlüsselt, wie sie das Geld verwendet

Ursula Düren/dpa
Die Ermittler des Münchner Tatorts: Miroslav Nemec (links) und Udo Wachtveitl

Die ARD hat auf ihrer Homepage aufgelistet, wie sie die die Rundfunkgebühren verwendet. Seit 1. Januar stehen die Öffentlich-Rechtlichen unter besonderem Rechtfertigungsdruck. Denn seitdem zahlt jeder Haushalt eine einheitliche Rundfunkgebühr – egal ob Fernseher, Radio oder PC vorhanden sind.

Die Gebühr beträgt 17,89 Euro. Den größten Teil davon bekommt die ARD: 12,81 Euro. Die restlichen 5,17 Euro teilen sich ZDF, Deutschlandradio und die Landesmedienanstalten.

Den größten Teil der Gebühren gibt die ARD für die Sportberichterstattung aus. Von den 12,81 Euro sind das 72 Cent im Monat. neben der Sportschau zählen dazu auch Großereignisse wie die Olympischen Spiele oder die Fußball-WM.

Das Vorzeige-Format "Tatort" kostet dagegen zusammen mit dem Polizeiruf nur 15 Cent im Monat. Damit finanziert die ARD zwischen 34 und 39 Folgen "Tatort", die durchschnittlich jeweils 1,5 Millionen Euro kosten.

Kritiker werfen der ARD gern vor, sie produziere zu viele Politik-Talkshow. Sie kosten den Sender 10 Cent pro Monat.

Teurer sind die Nachrichten. Für "Tagesschau" und "Tagesthemen" gibt die ARD 26 Cent im Monat aus.Die Auslandsberichterstattung der 45 Fernseh-Korrespondenten und 60 Radio-Korrespondenten kostet noch mal 16 Cent.

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