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Schulden der USA erreichen neuen Rekord: 17 Billionen Dollar

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SCHULDE
Die US-Schulden habe einen neuen Rekord erreicht | Getty

Kurz nach dem Ende des erbitterten Finanzstreits sind die Staatsschulden der USA erstmals über die Marke von 17 Billionen Dollar gestiegen. Das Finanzministerium in Washington gab das Minus in der Kasse mit 17,076 Billionen Dollar (12,48 Billionen Euro) an. Zuvor hing die rote Zahl monatelang offiziell genau an der gesetzlichen Schuldengrenze von knapp 16,7 Billionen Dollar fest.

Der Sprung über die nächste Billionenmarke erfolgte, nachdem der Kongress in der Nacht zum Donnerstag das Kreditlimit fürs Erste ausgesetzt hatte. Bis zum 7. Februar kommenden Jahres dürfen sich die USA damit zunächst wieder Geld borgen.

Umschichten sicherte die Zahlungsfähigkeit

Ohne rechtzeitige Aufhebung der Schuldengrenze wäre das Land nach Expertenberechnungen vermutlich ab Anfang November stufenweise zahlungsunfähig geworden. Schon seit Erreichen der Schuldengrenze im Mai konnten die USA nur deshalb ihre Rechnungen begleichen, weil sich noch Geld aus den anderen Staatskassen wie etwa den Währungsreserven umschichten ließ.

Diese "außerordentlichen Maßnahmen" wären aber nach Angaben des Finanzministeriums am 17. Oktober ausgeschöpft gewesen. Die Regierung hätte dann allein von den Steuereinnahmen leben müssen, die pro Tag aber durchschnittlich fast zwei Milliarden Dollar geringer sind als die Ausgaben.

Der jetzige massive Schuldenanstieg von einem Tag auf den anderen resultierte also vor allem daraus, dass die anderen Staatskassen wieder aufgefüllt wurden.