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Zehn überraschende Fakten über Albert Einstein

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EINSTEIN
Getty

Die meisten von uns haben Grundkenntnisse über Albert Einstein. Er gehört zu den größten Wissenschaftlern aller Zeiten. Er hat die Relativitätstheorie aufgestellt. Er ist in Deutschland geboren, aber in die USA ausgewandert, wo er 1955 starb. Und ja, seine Frisur hat er mit Stolz getragen.

Mit der Zeit sind weitere Fakten über den berühmten Physiker ans Licht gekommen, einige davon sind überraschend. Hier sind zehn:

1. Er war kein hübsches Baby.
Als Einstein am 14. März 1879 zur Welt kam, soll sein Hinterkopf so riesig gewesen sein, dass seine Familie sich um seine Gesundheit sorgte. Aber innerhalb der ersten paar Wochen veränderte sich die Form seines Kopfes, so dass er fast normal aussah.

albert einstein baby photoEinstein im Alter von drei Jahren. Dies ist das älteste bekannte Foto des Physikers.

2. Einstein lernte erst mit vier Jahren sprechen.
Manche behaupten, Einstein habe bis zu seinem vierten Lebensjahr kein Wort gesprochen. Der Stanford Ökonom Dr. Thomas Sowell prägte daher den Begriff „Einstein Syndrom“ für Menschen mit langsamer Sprachentwicklung.

einstein und seine schwesterEinstein und seine kleine Schwester. Aufnahme aus dem Jahr 1888.

3. Einstein war NICHT schlecht in Mathe.
Lange Zeit gab es Gerüchte, dass Einstein ein schlechter Schüler gewesen sein soll. In Wahrheit war er ein sehr guter Schüler. Mit elf Jahren konnte er auf dem Gebiet der Physik mit College-Studenten mithalten. Er war außerdem ein brillanter Violine-Spieler und erreichte in den Fächern Latein und Griechisch sehr gute Noten. Mit 15 beherrschte er bereits die Differential- und Integralrechnung.

albert einstein teenagerEinstein im Jahr 1893 im Alter von 14 Jahren.

4. Einstein hatte ein uneheliches Kind.
Bevor Einstein mit Mileva Marić verheiratet war, hat sie im Haus ihrer Eltern in Serbien heimlich ein Mädchen zur Welt gebracht, berichtete das „Time Magazine“. Über das Schicksal des kleinen Mädchens, genannt Lieserl, ist nichts bekannt. Kurz nach ihrer Geburt ist sie aus den historischen Aufzeichnungen verschwunden. Es gibt keinen Beweis dafür, dass Einstein seine Tochter jemals zu Gesicht bekam.

5. Einsteins Frau musste merkwürdige Regeln befolgen.
Er hat viel von Mileva verlangt. Tatsächlich soll er Regeln aufgestellt haben, die sie penibel befolgen musste. Eine der Regeln besagte, dass sie ihm drei Mahlzeiten pro Tag zubereiten musste. Sie sollte außerdem aufhören zu sprechen, wenn er es verlangte und durfte keine Intimität von ihm verlangen.

mileva maricEinstein und seine erste Frau Mileva.

6. Einstein hatte ein sehr gutes Verhältnis zu seiner Cousine.
So gut sogar, dass Elsa im Jahr 1919 die zweite Frau Einstein wurde. Die beiden sollen Berichten zufolge schon während Einsteins erster Ehe eine romantische Affäre gehabt haben.

albert einsteinEinstein mit seiner zweiten Frau Elsa.

7. Einstein war beliebt bei den Frauen.
In Briefen an seine Cousine Elsa gab er bereitwillig zu, außereheliche Affären gehabt zu haben. Er schrieb ihr, dass seine Freundinnen ihn mit „ungewollter“ Zuneigung überschüttet hätten, berichtete der „Telegraph“.

8. Einstein mochte keine Socken.
In einem anderen Brief an Elsa schrieb Einstein über einen Besuch der Oxford Universität. „Sogar bei den festlichsten Gelegenheiten bin ich damit davon gekommen, dass ich keine Socken trage.“ Allerdings interessierte sich die Öffentlichkeit mehr für seine Frisur als für seine Füße.

9. Einstein war Mitglied der NAACP.
Genauer gesagt im Ortsverband Princeton, wo Einstein lebte. Schon bevor er 1933 in die USA auswanderte, stand Einstein mit W.E.B. Dubois, einem der Gründerväter der NAACP (Nationale Organisation für die Förderung farbiger Menschen) in Korrespondenz. Während einer Rede an der Lincoln Universität im Jahr 1946 bezeichnete Einstein den Rassismus als „eine Krankheit“, berichtete die „Harvard Gazette“.

albert einsteinEinstein in den 1950er Jahren.

10. Einstein hastete seinem Tod entgegen.
Einstein starb am 18. April 1955 an einem geplatzten Blutgefäß. Laut dem American Museum of Natural History sollen die Ärzte ihm zu einer Operation geraten haben. Er lehnte den Eingriff ab und sagte: „Ich finde es geschmacklos, das Leben künstlich zu verlängern.“

Übersetzt aus der Huffington Post USA von Gina Louisa Metzler. Hier geht's zum Original.

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