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5 Gründe warum du Brokkoli essen solltest

Veröffentlicht: Aktualisiert:
BROCOLI
lacaosa via Getty Images
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Brokkoli ist nicht jedermanns Sache und schmeckt auch wie man weiß nicht jedem.
Die Leute die dieses Gemüse mögen, sollten von dieser Gesundheitsbombe auf alle Fälle profitieren können.

Brokkoli gehört zu den gesündesten Gemüsesorten, das haben schon so einige Wissenschaftler und Studien herausgefunden.

Durch seine Inhaltsstoffe hilft Brokkoli präventiv gegen gesundheitliche Probleme vorzugehen und kann diese sogar bekämpfen. Vor allem Brokkolisprossen sollen sehr reich an diesen Inhaltsstoffen sein, da diese dort in höheren Konzentrationen vorkommen. Brokkoli sind extrem gesund und sollten durch diesen hohen Anteil an sekundären Pflanzenstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen auf dem Ernährungsplan nicht fehlen.

Im Folgenden wirst du 5 Gründe kennen lernen warum du Brokkoli unbedingt mehrmals die Woche essen solltest und was die Wunderinhaltsstoffe bewirken können. Natürlich verraten wir dir auch im Anschluss wie Brokkoli am besten zubereitet werden soll- damit so wenig wie möglich Inhaltsstoffe verloren gehen.

Grund 1: Sulforaphan

Sulforaphan ist ein sekundärer Pflanzenstoff mit starken antioxidativen Eigenschaften. Es wird als sogenanntes indirektes Antioxidant bezeichnet. Es neutralisiert nicht direkt die freien Radikale-sondern indirekt- indem es bestimmte Enzyme aktiviert (Phase-2-Enzyme).

Dadurch können im Organismus auch noch nachhaltig antioxidative Wirkungen in Gang gesetzt werden.

Das bedeutet, dass dieser sekundäre Pflanzenstoff bestimmte Zellen der Körperabwehr stärkt. Das Immunsystem kann somit besser freie Radikale bekämpfen- die sonst Körperzellen schädigen würden. Ein hoher Verzehr von Brokkoli kann somit dem Alterungsprozess entgegen wirken und kann vor Krebs schützen.

Grund 2: Indole-3-Carbinol (I3C)

I3C ist eine Substanz die in Brokkoli vorkommt und sehr hochkonzentriert in Brokkolisprossen zu finden ist. Wissenschaftler fanden heraus, dass I3C die Eigenschaft hat, sich Krebszellen in den Weg zu stellen und somit die Ausbreitung reduzieren kann. Indole-3-Carbinol kann die Ausbreitung als auch das Wachstum der Krebszellen bremsen.

Cdc25A ist ein Molekül, das verhäuft bei Krebs auftaucht und für die Zellvermehrung sowie Zellteilung zuständig ist. Leider kann dieses Molekül auch die Krebszellen dazu befördern zu wachsen. I3C hat die Eigenschaft dieses Molekül "zu entfernen".

Grund 3: Geringe Kaloriendichte

Brokkoli sind bestens geeignet für verschiedene Diäten. Für eine kohlenhydratarme Diät sowohl als auch für eine fettarme Diät. In beide Diätformen passen Brokkoli optimal rein. Brokkoli haben auf 100 g gerade mal 34 Kalorien.

Brokkoli wirken zudem sättigend und können eigentlich in Massen verzehrt werden. Brokkoli ist also ein kalorienarmes Lebensmittel mit vielen ultimativ gesunden Inhaltsstoffen, das bei keiner Diät fehlen sollte. Nicht umsonst ist der Klassiker unter den Fitnessmahlzeiten: Hähnchen, Reis und Brokkoli.

Grund 4: Vitaminlieferant

Man mag es kaum glauben aber im Vitamin-C-Gehalt übertrifft Brokkoli sogar die Apfelsine um mehr als das Doppelte- (115mg in100g).

Das bedeutet, dass schon 100 Gramm Brokkoli am Tag, dir eine hervorragende Versorgung an Vitamin-C liefern. Der Tagesbedarf an diesem Vitamin ist mit Brokkoli gedeckt, keine zusätzliche Supplementierung ist notwendig. Das Immunsystem wird gestärkt und Erkältungen werden vorgebeugt. Wie hilfreich Vitamin C ist, ist bekannt - es lässt dich kerngesund ins Training gehen.

Grund 5: Mineralien

Man kann Brokkoli als eine Nährstoffbombe bezeichnen. Brokkoli sind reich an Mineralien. Eisen (fördert die Blutbildung), moderate Mengen an Calcium (stärkt die Knochen) und moderate Mengen an Zink (stärkt das Immunsystem und fördert eine schön Haut) sind in dem Gemüse vorhanden.

Warum Brokkoli im der Fitnessszene so gepriesen wird, könnte an dem hohen Kaliumgehalt liegen. Brokkoli spendet mit 350 Milligramm pro 100 Gramm viel Kalium. Dieser Mineralstoff sorgt dafür, dass der Muskel wieder in der Lage ist mit voller Kraft zu kontrahieren.

Kalium wirkt zudem entwässernd - und da Brokkoli wenig Natrium enthält ist durch das Verhältnis dieser Effekt sogar gestärkt. Einen kleinen Gehalt an Vitamin B Komplexen enthält Brokkoli ebenfalls. B1,B2, und B6. Diese Vitamine stärken das Immunsystem und helfen dich vor Stresssituationen zu bewahren.


Was muss bei der Zubereitung beachtet werden?

1. No- G

Brokkoli sollte auf gar keinem Fall im Wasser gekocht werden. Sehr viele Stoffe sind wasserlöslich und würden einfach in dem Kochwasserverschwinden.

2. Garen / Dünsten

Brokkoli muss richtig verarbeitet werden, damit seine Wirkstoffe optimal genutzt werden können. Brokkoli sollte deswegen sehr schonend verarbeitet werden. Garen und dünsten wäre optimal ob den Brokkoli nicht roh essen zu müssen aber trotzdem die wertvollen Inhaltsstoffe behalten.

3. Roh essen
Brokkoli kann natürlich auch roh gegessen werden. Öfters höre man, dass der Rohverzehr von Brokkoli giftig sei. Dies stimmt aber nicht- Brokkoli kann sehr wohl auch roh gegessen werden.
Mit einer Selbstgemachten low-kcal Soße könnte man Brokkoli super dippen und als gesunden Snack benutzen.

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